Erschwerte Alpenquerung

3. Januar 2012


Derzeit sind 44 der rund 200 meist befahrenen Passstraßen für den Verkehr gesperrt, wie der Auto Club Europa (ACE) in seinem Alpenstraßenbericht mitteilt. Im Vergleich zur Vorwoche (27.12.2011) sind es drei Pässe mehr, auf die Autofahrer zur Querung der Alpen verzichten müssen. Vorrübergehend unpassierbar sind der Flüelepass und der Lukmanierpass in der Schweiz. In Österreich ist die Durchfahrt am Zirler Berg wegen eines Erdrutsches derzeit nicht möglich. Infolge zunehmender Schneefälle geht der Klub von weiteren Passsperrungen aus und rät, nur mit Winterausrüstung beziehungsweise Schneeketten im Gepäck ins Hochgebirge zu reisen. Weitere Behinderungen sollten Autofahrer unbedingt einkalkulieren.In Frankreich besteht auf folgenden Strecken für alle Fahrzeuge Kettenpflicht: Lautaret, Montets, Vars. Wegen Lawinengefahr ist in Österreich die L 198 von Lech nach Warth gesperrt. In Südtirol dürfen bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) nur Fahrzeuge fahren, die Winterreifen oder montierte Schneeketten haben (entsprechende Straßenbeschilderung beachten). Bei Fahrten in die Schweiz sollten generell Schneeketten an Bord sein. Viele Pässe haben schneebedeckte Fahrbahnen, und eine Kettenpflicht für einzelne Pässe kann jederzeit kurzfristig eingeführt werden. (Auto-Reporter.NET/sr)

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