Erste Wasserstofftankstelle in Bremen eröffnet

17. Oktober 2017

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Daimler,
Shell und Linde haben gemeinsam die erste Wasserstoff-Station in
Bremen in Betrieb genommen. Fahrer von emissionsfreien
Brennstoffzellen-Autos verfügen nun über eine Betankungsmöglichkeit
auf der wichtigen Strecke zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen.
Die Partnerunternehmen schaffen damit einen wichtigen Knotenpunkt und
gehen einen weiteren Schritt in Richtung flächendeckendes
H2-Versorgungsnetz.

Der
neue Standort an der Osterholzer Heerstraße 222 liegt unmittelbar an
der Autobahnauffahrt Sebaldsbrück und dem Autobahnkreuz Bremen sowie
in der Nähe des Bremer Mercedes-Benz Werks, einem der weltweit
größten Pkw-Werke der Daimler AG. Hier soll die neue Generation
Brennstoffzellenfahrzeuge von Mercedes-Benz produziert werden, die
die Daimler AG im September mit Vorserienfahrzeugen auf der
Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt der
Öffentlichkeit präsentiert hat. Der GLC F-Cell kombiniert weltweit
erstmalig die innovative Brennstoffzellen- und Batterietechnik zu
einem rein elektrischen Plug-in-Hybrid.

Bauherr
der in eine Shell Tankstelle integrierten Wasserstoff-Station ist
Daimler; die innovative H2-Tankstellentechnik stammt vom
Technologieunternehmen Linde. Die drei Unternehmen sind Partner im
Gemeinschaftsunternehmen H2 Mobility, das eine
Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland aufbaut. Die
Wasserstoff-Station in Bremen entspricht dem neuesten Stand der
Technik. Ihre Bedienung durch den Autofahrer ist intuitiv; das
Betanken ähnelt dem konventioneller Fahrzeuge und ist in drei bis
fünf Minuten abgeschlossen.

Vor
allem bei der Diskussion, wie Deutschland seine Klimaziele erreichen
kann, spielt Wasserstoff eine große Rolle. Es ist eine der
Möglichkeiten, das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor
klimafreundlich zu erweitern: Denn mithilfe von Wasserstoff, der mit
erneuerbarer Energie erzeugt wird, lassen sich klimaschädliche
CO2-Emissionen deutlich senken. Der Betrieb eines
wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs verursacht weder
lokale Schadstoffe noch Kohlendioxid (CO2)-Emissionen. Die Reichweite
der Fahrzeuge liegt bei bis zu 700 Kilometern. Das Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert die
Tankstelle mit insgesamt 900.000 Euro (dpp-AutoReporter/wpr)

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