Ersthelfer befreit Unfallopfer aus Wassergraben

6. Dezember 2017

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Am Nachmittag des 04. Oktober 2017 war Christoph Kruse in Richtung
des Familienbetriebs in Oederquart unterwegs. Am Straßenrand sah er
eine Gruppe Menschen stehen. Als er näherkam, machten sie ihn auf
ein auf dem Dach liegendes Fahrzeug im Wassergraben neben der Straße
aufmerksam. Die Fahrerin war, nachdem ihr von einem anderen
Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen wurde, von der Straße
abgekommen. Obwohl das Auto immer tiefer im Schlamm versank und
deutliche Hilferufe zu hören waren, griff keiner der Anwesenden ein.
Der Niedersachse reagierte und stieg, ohne zu zögern, in das
knapp 70 cm tiefe Wasser um die Tür des verunglückten Wagens zu
öffnen.

 

Die verletzte und orientierungslose Fahrerin war nicht mehr in der
Lage gewesen, sich ohne fremde Hilfe zu befreien und hatte sich in
den hinteren Teil des Autos gerettet, wo ihr bereits das Wasser bis
zum Hals stand. „Glücklicherweise kippte das Auto durch das
Gewicht des Motors nach vorne, so dass der hintere Fußraum nicht
unter Wasser war", schildert der Ersthelfer im Nachgang, „Ein
paar Tage danach regnete es stark und der Wasserstand stieg locker um
30 cm. Dann hätte der Unfall auch anders ausgehen können." Nur
durch Christoph Kruses vorbildliches Handeln an diesem Tag konnte die
Fahrerin den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften übergeben
werden und musste nicht noch länger in dem gefluteten Unfallwagen
ausharren. Deshalb wird Christoph Kruse für seinen Einsatz mit dem
Titel ‚Held der Straße‘ des Monats November 2017 gewürdigt.

 

Goodyear und der AvD suchen Monat für Monat mutige und selbstlose
Heldinnen und Helden wie Christoph Kruse. Unterstützt wird die
Aktion unter Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers von der
Zeitschrift ‚Trucker‘. (dpp-AutoReporter/wpr)

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