Europas Pkw-Markt geht im August um 4,9 Prozent zurück

17. September 2013


Mit 686.872 neu zu gelassenen Pkw und Kombi gab es auf dem europäischen Automarkt im August gegenüber dem Vorjahresmonat ein Minus von 4,9 Prozent, so dass sich der Gesamtrückgang nach acht Monaten nun auf 5,2 Prozent beläuft. Von den großen Märkten konnte nur Großbritannien (66.937 / +10,9%) zulegen, in Deutschland (214.044) betrug das Minus 5,5%, in Frankreich (85.953) 10,5%, in Italien (52.997) 6,6% und in Spanien (39.872) 18,3%.Auf den mittleren und kleineren Märkten gab es dagegen unterschiedliche Ergebnisse. So stiegen beispielsweise die Absatzzahlen in Ungarn, Irland, Polen, Schweden und selbst in Portugal, während Österreich, Belgien, Tschechien und die Slowakei dem Trend folgten. Im bisherigen Krisenland Nummer 1, den Niederlanden, verringerte sich der Rückgang auf minus 13,3 Prozent. Nach acht Monaten beträgt das Defizit bei unseren Nachbarn aber immer noch 31,6 Prozent.Bei den Herstellern musste Branchenführer Volkswagen (86.091) einen Rückgang von 16,9 Prozent hinnehmen, behauptete aber natürlich seine Position vor Audi (44.282/-6,4%), Renault (44.122/+1,5%), Ford (42.704/-0,9%) und Opel/Vauxhall (42.210/-3,4%). Dahinter folgten BMW (39.172/+9,4%) und Mercedes(38.859/ +8,5%), die damit beide kräftig zulegen konnten.Nach wie vor nicht richtig in Tritt kommen Peugeot (37.787/-18,1%) und Citroen (29.161/-17,7%), während Fiat (27.805/-0,7%) sich weiterhin wacker schlägt. Von den mittleren Anbietern am stärksten legte diesmal Dacia (21.398/+15,7%) zu, aber auch Mazda (9.755/+32,0%) dürfte mit dem August äußerst zufrieden sein. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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