Falsch eingestellte Autositze verursachen häufig Rückenprobleme

25. März 2014

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Um Rückenprobleme zu vermeiden, sollten Autofahrer der Einstellung und Qualität ihrer Sitze mehr Aufmerksamkeit schenken. Das empfiehlt AUTO TEST in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 4/2014). Ist der Sitz schlecht auf den Fahrer angepasst oder die Polsterung zu hart oder zu weich, kann die Blutzirkulation eingeschränkt werden und Muskeln können sich verkrampfen. Besonders Vielfahrer sollten deshalb darauf achten, gut zu sitzen - sonst lassen Rückenprobleme nicht lange auf sich warten.

Auch Automobilhersteller schenken der Sitzqualität in ihren Fahrzeugen zunehmend Aufmerksamkeit. "Die Autositze haben sich in den letzten Jahren etwas verbessert. Das heißt aber nicht, dass in jedem Fahrzeug ein rückengerechter Sitz zu finden ist - ganz im Gegenteil. Viele Autositze sind eine echte Zumutung für die Gesundheit des Fahrers", sagt Detlef Detjen, stellvertretender Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken e.V. Der Verein lässt auf Antrag eines Automobilherstellers dessen Sitze von externen therapeutischen Gremien auf ergonomische Kriterien prüfen und vergibt Prüfsiegel für gute Sitze. Dabei ist auch entscheidend, wie viele und welche Einstellungsmöglichkeiten ein Autositz hat.

Allerdings ist alles Hightech umsonst, wenn der Sitz falsch eingestellt ist. Das ist dann nicht nur ungesund, sondern kann sogar gefährlich sein. Denn Airbag und Sicherheitsgurt funktionieren im Ernstfall nur dann richtig, wenn der Fahrer richtig sitzt. Autofahrer sollten ihren Sitz so hoch wie möglich einstellen, ohne dass das Lenkrad behindert wird. Das erleichtert das Ein- und Aussteigen und sorgt zusätzlich für eine bessere Rundumsicht. Außerdem sollte das Gesäß möglichst nah an die Sitzlehne rücken. Bei durchgetretenen Pedalen sollten die Beine noch leicht angewinkelt sein, die Oberschenkel liegen im Optimalfall bis kurz vor den Knien auf dem Sitz auf. Die Neigung der Rückenlehne wird am besten so eingestellt, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen gut erreichbar ist, Rücken und Schultern sollten dabei großflächig abgestützt werden. Die Oberkante der Kopfstütze sollte sich immer auf Scheitelhöhe befinden. (dpp-AutoReporter)

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