Ferrari sammelt 1,9 Millionen Euro Hilfsgelder für die Familien der Erdbebenopfer in Emilia Romagna

25. Oktober 2013


Jetzt ging in Mirandola eine beispiellose Hilfsaktion zu Ende: Nach etwas mehr als einem Jahr übergab Ferrari den Familien der Opfer des Erdbebens, das im Mai 2012 die italienische Region Emilia-Romagna erschüttert hatte, die Erlöse einer Auktion, die das Unternehmen an seinem Hauptsitz in Maranello organisiert hatte. Dank der großzügigen Spenden von Ferrari-Besitzern und Fans aus aller Welt flossen 1,9 Millionen Euro Spenden in den Hilfsfonds. Diese werden jetzt durch die Nichtregierungsorganisation ActionAid, die eigens zum Zweck des Wideraufbaus der betroffenen Gebiete gegründet wurde, an die Familien der Erdbebenopfer verteilt. Ferrari hatte ausdrücklich auf die Zusammenarbeit mit der Organisation bestanden, um bezüglich der Verwendung der Spendengelder größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. Alle direkten Angehörigen der Opfer (Partner, Kinder, Eltern), 67 Personen insgesamt, erhalten je 28.000 Euro. Wichtige Unterstützung leistete auch die Rechtsanwaltskammer von Modena, die sich auf Pro-Bono-Basis um alle rechtlichen Aspekte der Verteilung der Spenden an die teils minderjährigen Spendenempfänger kümmerte.„Ich freue mich, dass wir heute den Familien, die nicht nur ihre Angehörigen, sondern auch ihre Lebensgrundlage verloren haben, echte finanzielle Unterstützung bieten konnten“, sagte Ferrari Präsident Luca di Montezemolo. „Ferrari ist durch seine Firmengeschichte in der betroffenen Region fest verwurzelt. Ich möchte noch einmal allen Teilnehmern der Auktion danken. Wir haben damit gezeigt, dass die Ferrari Familie solidarisch mit denen ist, die alles verloren haben.“„Ich bin stolz und es bewegt mich sehr, heute hier in Mirandola zu sein“, so di Montezemolo weiter. „Die Tragödie in der Emilia-Romagna hat mehr denn je gezeigt, dass Arbeiter und Unternehmer eins sind. Diejenigen in diesem Land, die das noch immer verneinen, machen einen großen Fehler und verkennen die Zeichen der Zeit. Wir brauchen Einigkeit und Zusammenhalt. Wenn es um Wachstum geht – ein Thema, über das viel geredet und bei dem wenig getan wird – sollte es selbstverständlich sein, dass wir der Solidarität ein Zeichen setzen und alle daran teilhaben lassen.“Die Hilfsgelder wurden in nur zwei Wochen gesammelt. Das Herzstück der Auktion war der 599XX. Er wurde für 1,4 Millionen Euro an den Amerikaner Benjamin Sloss verkauft, der seine Errungenschaft am 8. September 2012 beim Großen Preis von Italien in Monza in Empfang nahm. Luca di Montezemolo und die Fahrer der Scuderia übergaben dem neuen Besitzer die Schlüssel persönlich. Weitere bedeutende Beträge leisteten Auktionsteilnehmer aus England (80.000 Euro für einen F2008 Motor) und Malaysia (23.000 Euro für die Nase eines F60) sowie viele großzügige Spender, darunter ein Kunde aus Russland, der 100.000 Euro spendete. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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