Ford hat mit der Auslieferung des Focus Turnier begonnen

13. April 2011


Ford hat heute (13. April) mit der Auslieferung der ersten Focus Turnier-Modelle im Werk Saarlouis begonnen. In diesem Jahr sollen noch 321.000 Einheiten des neuen Focus als vier- und fünftürige Limousine sowie als Kombi-Variante Turnier im Saarland produziert werden. Das tägliche Bauvolumen des Werkes liegt bei insgesamt 1.850 Einheiten – Ford Focus und Ford Kuga – bei flexibler Fertigung im 3-Schicht-Betrieb rund um die Uhr.

Für die Umstellung des Werkes auf die neue Focus-Generation wendete Ford in Saarlouis in den Jahren 2008 bis 2011 insgesamt 300 Millionen Euro auf. Die größte Einzelinvestition betrug über 75 Millionen Euro für die neuen Presswerkzeuge zur Formung der Blechteile.

Das Werk Saarlouis ist mit über 6.500 Mitarbeitern und weiteren 2.000 Beschäftigten im benachbarten Zulieferer-Industriepark der größte Arbeitgeber im kleinsten Flächen-Bundesland und das Stammwerk für die Produktion des Erfolgsmodells Focus, das dort seit August 1998 gefertigt wird. Der Anteil der Facharbeiter in der Belegschaft liegt bei 60 Prozent.

Alleine das tägliche Einkaufsvolumen des Werkes bei den saarländischen Lieferanten wird auf etwa 4,3 Millionen Euro beziffert. An Löhnen und Gehältern fließen jedes Jahr etwa 350 Millionen Euro in den regionalen Wirtschaftskreislauf. 82 Prozent aller Ford Focus werden von der Saar in über 80 Länder exportiert, darunter nach Australien, Japan, Taiwan und Neuseeland.

Die wichtigsten Exportmärkte sind Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien. Die neue Generation des Weltautos Ford Focus wird außer in Saarlouis bereits seit Dezember 2010 für den amerikanischen Markt im Werk Wayne/US-Bundesstaat Michigan gefertigt. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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