Ford reduziert Wasser- und Öl-Verbrauch

21. Oktober 2013


Im Zuge der Selbstverpflichtung des gesamten Unternehmens zu Nachhaltigkeit und Einsparung von Ressourcen implementierte die Ford Motor Company die moderne Minimalmengenschmierungs-Technologie in weltweit sechs Produktionswerken - eine Zahl, die sich in den nächsten Jahren noch verdoppeln wird. Die Minimalmengenschmierung wird insbesondere im Motoren- und Getriebebau angewendet. Die Technologie sorgt für optimale Schmierung und geringere Reibungswärme bei der Verarbeitung von metallischen Werkstoffen. Das Verfahren ist eine Weiterentwicklung der üblichen Nassbearbeitung, bei der die Werkstoffe normalerweise mit großen Mengen von Kühlschmierstoff überflutet werden.In der Produktionslinie kann die Minimalmengenschmierung (Minimum Quantity Lubrication, MQL) beziehungsweise die Minimalmengen-Kühlschmierung bis zu einer Million Liter Wasser pro Jahr sparen. Das wäre genug, um 5.600 mittelgroße Badewannen zu füllen. Alleine im Kölner Ford-Motorenwerk konnte der Wasserverbrauch pro Motor von 2011 bis 2012 durch die Umstellung auf die Minimalmengenschmierungs-Technologie um 50 Prozent gesenkt werden.Minimalmengenschmierung reduziert die bei der Produktion benötigte Ölmenge um 80 Prozent, das sind pro Motor rund 100 Milliliter - etwa die Hälfte eines durchschnittlichen Trinkglases. Darüber hinaus senkt die Minimalmengenschmierungs-Technologie den Energieverbrauch bei der Produktion. Durch den teilweisen Wegfall von Dämpfen und Aerosolen bei der Nassbearbeitung von Fahrzeugteilen verbessert sich zugleich die Luftqualität in den Anlagen. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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