Formel 1: Pérez muss beim GP Kanada doch pausieren

10. Juni 2011


Nachdem Sergio Pérez im ersten freien Training zum Grand Prix von Kanada über leichte Übelkeit klagte, hat sich das Sauber F1 Team entschieden, ihn sicherheitshalber ein Rennen lang pausieren zu lassen. Das Unwohlsein könnte noch eine leichte Folge des Qualifying-Unfalls in Monaco sein. Pedro de la Rosa wird in Montreal den zweiten Sauber C30-Ferrari neben Kamui Kobayashi steuern. Peter Sauber ersagte in Montreal: „Wir möchten uns bei Pedro de la Rosa und McLaren für die Hilfe in dieser Situation bedanken.

Teamchef Peter Sauber erläuterte: „Diese Entwicklung kam für uns natürlich überraschend, wir hatten Sergio ja gründlich untersuchen lassen. Zunächst im Spital in Monaco, dann in einer Klinik in Zürich, und letztlich haben auch die Ärzte der FIA am Donnerstag in Montreal grünes Licht gegeben. Niemand konnte vorhersehen, dass ihm im Auto übel werden würde. Vielleicht sind wir übervorsichtig, aber bezüglich der Gesundheit unserer Fahrer gehen wir null Risiko ein.“

„Natürlich wollte ich fahren, und ich hatte gar keinen Zweifel, dass ich in Ordnung bin. Das ist aber anscheinend leider nicht der Fall. Ich bin tief enttäuscht,“ sagte Sergio Pérez in Montreal. „Ich habe dem Team nach dem ersten Training gesagt, dass ich mich nicht hundertprozentig in Ordnung fühle. Ich will nur fahren, wenn ich hundertprozentig fit bin. Ich brauche noch mehr Zeit, um mich zu erholen.“ (Auto-Reporter.NET/pha)

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