Formel 1: Sauber-Pilot Pérez sorgte für Begeisterung

27. Februar 2011


Unglaublich, knapp 200.000 Menschen säumten die Strassen im Stadtzentrum von Guadalajara, der Heimatstadt des neuen Sauber-Piloten Sergio Pérez. Sie umjubelten den ersten mexikanischen Formel-1-Fahrer seit über 30 Jahren. Der 21-jährige Sauber F1 Team Pilot fuhr den abgesperrten und 1,5 Kilometer langen Parcours insgesamt acht Mal rauf und runter, drehte „Donuts“ und ließ die Reifen des C29 qualmen. „Das war einer der schönsten Tage meines Lebens”, sagte Sergio Pérez und versuchte, seine Eindrücke in Worte zu fassen: „Es war eine ganz großartige Erfahrung. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares empfunden wie hier, als mir so viele Menschen zujubelten. Ich bin stolz, Mexikaner zu sein und stolz, so viel Unterstützung zu erfahren. Das ist ein riesiger Ansporn für mich und für die bevorstehende Saison.” Pérez gab dutzende Interviews und schrieb zahllose Autogramme.

„Ein Riesen-Event mit unglaublicher Begeisterung“, bestätigte Sauber Teammanager Beat Zehnder, „was der Bundesstaat Jalisco hier innerhalb sehr kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat, war eine der tollsten Formel-1-Demos, die ich je betreut habe.“ Der Mexikaner fährt in diesem Jahr seine erste Formel-1-Saison und gilt bei Sauber als starker Newcomer. Was ist das Schwierigste für einen Piloten, der neu in die Formel 1 kommt? Pérez antwort fachmännisch: „Das sind wohl die Reifen, respektive die verschiedenen Mischungen. Das Verhalten der Reifen und des Autos ändert sich ständig, darauf muss man sich permanent einstellen. Auch dabei wird mir zunehmende Erfahrung helfen.“

Das Sauber F1 Team fährt in diesem Jahr mit dem Mexikaner Sergio Pérez, einem Rookie, und dem Japaner Kamui Kobayashi, der erst ein Jahr Erfahrung in der Formel 1 hat. Für Teamchef Peter Sauber ist dies kein Risiko: „Ich bin überzeugt, dass wir in dieser Saison fahrerisch sehr gut aufgestellt sind. Kamui hat in der letzten Saison auch im technischen Bereich große Fortschritte gemacht, und ich habe keine Zweifel, dass er an seiner neuen Aufgabe weiter wächst. Sergio besitzt sehr viel Talent. Für ihn geht es darum, schnell zu lernen. Er kann dabei genau so von Kamui lernen, wie das Kamui von Pedro de la Rosa und Nick Heidfeld getan hat.“ Übrigens zur Erinnerung: 2001 war eines der erfolgreichsten Sauber-Jahre. Damals fuhr das Schweizer Team mit Rookie Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld, der in seinem erst zweiten Formel-1-Jahr war.

Der Mexikaner Sergio Pérez feierte im Januar 2011 seinen 21. Geburtstag. Im November 2010 bestritt er in Abu Dhabi mit Sauber seinen ersten Formel-1-Test, nachdem er die GP2-Meisterschaft als Zweiter im Gesamtklassement abgeschlossen hatte. „Mir ist bewusst, wie anspruchsvoll die Formel 1 fahrerisch und technisch ist“, sagt Pérez. „Ich habe viel zu lernen und in Kamui einen guten Gradmesser. Mein persönliches Ziel ist, mich konstant zu entwickeln. Die Begeisterung in meiner Heimat ist riesig, und auch dort möchte ich niemanden enttäuschen.“ Teamchef Peter Sauber gibt das Ziel vor: „Wir wollen regelmäßig in die Punkte fahren und unsere Position in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure klar verbessern.“ (Auto-Reporter.NET/Peter Hartmann)
   

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Formel 1: Sauber-Pilot Pérez sorgte für Begeisterung

27. Februar 2011


Unglaublich, knapp 200.000 Menschen säumten die Strassen im Stadtzentrum von Guadalajara, der Heimatstadt des neuen Sauber-Piloten Sergio Pérez. Sie umjubelten den ersten mexikanischen Formel-1-Fahrer seit über 30 Jahren. Der 21-jährige Sauber F1 Team Pilot fuhr den abgesperrten und 1,5 Kilometer langen Parcours insgesamt acht Mal rauf und runter, drehte „Donuts“ und ließ die Reifen des C29 qualmen. „Das war einer der schönsten Tage meines Lebens”, sagte Sergio Pérez und versuchte, seine Eindrücke in Worte zu fassen: „Es war eine ganz großartige Erfahrung. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares empfunden wie hier, als mir so viele Menschen zujubelten. Ich bin stolz, Mexikaner zu sein und stolz, so viel Unterstützung zu erfahren. Das ist ein riesiger Ansporn für mich und für die bevorstehende Saison.” Pérez gab dutzende Interviews und schrieb zahllose Autogramme.

„Ein Riesen-Event mit unglaublicher Begeisterung“, bestätigte Sauber Teammanager Beat Zehnder, „was der Bundesstaat Jalisco hier innerhalb sehr kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat, war eine der tollsten Formel-1-Demos, die ich je betreut habe.“ Der Mexikaner fährt in diesem Jahr seine erste Formel-1-Saison und gilt bei Sauber als starker Newcomer. Was ist das Schwierigste für einen Piloten, der neu in die Formel 1 kommt? Pérez antwort fachmännisch: „Das sind wohl die Reifen, respektive die verschiedenen Mischungen. Das Verhalten der Reifen und des Autos ändert sich ständig, darauf muss man sich permanent einstellen. Auch dabei wird mir zunehmende Erfahrung helfen.“

Das Sauber F1 Team fährt in diesem Jahr mit dem Mexikaner Sergio Pérez, einem Rookie, und dem Japaner Kamui Kobayashi, der erst ein Jahr Erfahrung in der Formel 1 hat. Für Teamchef Peter Sauber ist dies kein Risiko: „Ich bin überzeugt, dass wir in dieser Saison fahrerisch sehr gut aufgestellt sind. Kamui hat in der letzten Saison auch im technischen Bereich große Fortschritte gemacht, und ich habe keine Zweifel, dass er an seiner neuen Aufgabe weiter wächst. Sergio besitzt sehr viel Talent. Für ihn geht es darum, schnell zu lernen. Er kann dabei genau so von Kamui lernen, wie das Kamui von Pedro de la Rosa und Nick Heidfeld getan hat.“ Übrigens zur Erinnerung: 2001 war eines der erfolgreichsten Sauber-Jahre. Damals fuhr das Schweizer Team mit Rookie Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld, der in seinem erst zweiten Formel-1-Jahr war.

Der Mexikaner Sergio Pérez feierte im Januar 2011 seinen 21. Geburtstag. Im November 2010 bestritt er in Abu Dhabi mit Sauber seinen ersten Formel-1-Test, nachdem er die GP2-Meisterschaft als Zweiter im Gesamtklassement abgeschlossen hatte. „Mir ist bewusst, wie anspruchsvoll die Formel 1 fahrerisch und technisch ist“, sagt Pérez. „Ich habe viel zu lernen und in Kamui einen guten Gradmesser. Mein persönliches Ziel ist, mich konstant zu entwickeln. Die Begeisterung in meiner Heimat ist riesig, und auch dort möchte ich niemanden enttäuschen.“ Teamchef Peter Sauber gibt das Ziel vor: „Wir wollen regelmäßig in die Punkte fahren und unsere Position in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure klar verbessern.“ (Auto-Reporter.NET/Peter Hartmann)
   

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