Formel 1: Vettel freut sich über Podiumsplatz in Hockenheim

26. Juli 2010

Vettel „in“, Schumacher „out“ – so könnte das deutsche Fazit auf dem Hockenheimring lauten. Red Bull Pilot Sebastian Vettel war beim Großen Preis von Deutschland von der Pole Position gestartet, konnte aber aus dieser Position keinen Profit schlagen – Alonso und Massa im Ferrari zogen an ihm vorbei. „In der Aufwärmrunde hatte ich noch einen guten Start und auch der Probestart hatte gut funktioniert, besser als dann im Rennen. Als ich die Kupplung kommen ließ, gingen die Drehzahlen in den Keller“, kommentierte Vettel seinen enttäuschenden Start. So musste Vettel gleich auf den ersten Metern zwei Plätze einbüßen.

„Auf der gesamten Distanz war wir möglicherweise nur ein bis zwei Zehntel zu langsam. Das war unser Maximum, denn Ferrari war schnell“, sagte Vettel. Mit seinem dritten Platz beim GP Deutschland zog der Deutsche mit seinem Teamkollegen Mark Webber (Sechster in Hockenheim) in der Fahrer-WM Wertung mit jeweils 136 Punkten gleich. McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton – Vierter beim GP Deutschland – führt die WM mit 157 Punkten an, vor seinem Teamkollegen Jenson Button (5. Platz) mit 143 Punkten.

Die Formel-1-WM 2010 bleibt spannend, zumal Red Bull den Titel längst noch nicht abgehakt hat, auch wenn McLaren Mercedes und Ferrari mächtig Druck machen. „In den vergangenen zwei Rennen haben sie als Herausforderer gewirkt und sie hatten einfach jede Menge Pech. Ich bin mir sicher, das wir alle Hände voll zu tun haben werden, um sie hinter uns zu halten“, glaubt Red Bull Teamchef Christian Horner, der vor Ferrari immer wieder gewarnt hat. Bereits am kommenden Wochenende startet die Formel 1 in Ungarn bevor der Tross in eine kleine Sommerpause geht. Vettel blickt in Richtung Ungarn und ist sich sicher, „dass unsere Auto überall funktioniert. Da mache ich mir keine Sorgen.“

Der Heppenheimer hat sein Heim-Rennen gut überstanden: Zunächst die Pole Position und der dritte Platz waren eine solide Leistung. „Ich wäre gern noch etwas schneller gewesen, dann eben nächstes Wochenende. Der dritte Platz ist aber keine Schande. Damit muss man sich nicht verstecken.“ Dies ist eine gesunde Einstellung, denn allzu großer Ehrgeiz kann auch schon einmal guten Leistungen im Wege stehen. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

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