Formel1: FiA Chef Jean Todt für Obergrenze von 150 Mio. Euro pro Team

5. April 2014

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FiA-Chef Jean Todt hat im Streit um eine Kostenobergrenze in der Formel 1 eine Summe von 150 Millionen Euro pro Team vorgeschlagen. „150 Millionen Euro: Die Königsklasse des Motorsports darf das kosten", sagte Todt im Gespräch mit der Zeitschrift  auto motor und sport. „Wenn die Einnahmen höher sind, machen die Teams Gewinn. Das wäre ein gesundes Modell", so Todt. „Ein Team wie Ferrari sollte mit der Formel Geld verdienen", meint der FiA-Präsident, der früher selbst Chef des Ferrari-Teams war.

Mit diesem Vorschlag will Todt die Teams von der seit langem diskutierten Kostenbremse überzeugen. Nach seinem Eindruck sei die Mehrheit für solch einen Vorschlag. „Aus allen meinen Diskussionen lese ich heraus, dass sich die Mehrzahl der Teams, die FiA und die Rechteinhaber eine Kostenbegrenzung wünschen. Mit sechs von uns und sechs von den Rechteinhabern haben wir schon einmal die Mehrheit."

Kein Verständnis hat Todt, dass Ferrari gegen die doppelte Punkteregelung beim letzten Saisonrennen Stimmung gemacht hat. „Ferrari hat für doppelte Punkte gestimmt und hinterher die Entscheidung kritisiert. Wenn Ferrari das nicht gewollt hätte, hätten sie es verhindern können", so Todt. „Eine Gegenstimme hätte gereicht. Es ist nicht fair, hinterher zu sagen, doppelte Punkte seien falsch. Wenn uns der Präsident von Ferrari als dumm bezeichnet, muss er das auch auf sich beziehen." (dpp-AutoReporter)

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