Formel1 Reifentest in Silverstone ohne Mercedes – Vettel, Sutil und Prost am Start

20. Juli 2013


Während der vergangenen drei Tage testeten die Formel 1-Teams die Pirelli Reifenkollektion, die ab dem Grand Prix von Ungarn eingesetzt wird. Eigentliche Intention des Young Driver Tests ist es allerdings, Nachwuchsfahrern eine Chance zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die aktuellen Piloten der Teams durften ausschließlich die neuen Slicks testen und mussten sich dabei an einen von Pirelli ausgearbeiteten Plan halten. Seit Mittwoch sammelten die Teams viele Daten, die ihnen während der restlichen Saison sehr nützlich sein werden. Doch es gab keine großen Überraschungen. Denn die neuen Reifen bestehen aus der Konstruktion der Generation 2012 sowie den Gummimischungen der diesjährigen Spezifikation. Paul Hembery, Direktor Motorsport bei Pirelli, sagte: „Wir glauben, dass alle während der letzten drei Tage in Silverstone ihr Ziel erreichten. Aus unserer Sicht nutzten wir diese Gelegenheit optimal, um Informationen über die zukünftigen Bedürfnisse der Teams zu erhalten. Obwohl die modernen Simulationsprogramme extrem fortschrittlich arbeiten, gibt es immer noch einige Aspekte, die wir nur auf der Strecke mit repräsentativen Rennwagen ermitteln können. Daher möchten wir allen Teams und den Organisatoren für ihre Kooperation bedanken. Die Reifen erwiesen sich während der drei Testtage als zuverlässig, obwohl die Zeiten natürlich nicht vergleichbar sind mit denen des Grand Prix von England. Denn die Rahmenbedingungen und das Setup der Autos waren anders. Die bewährte Performance der Struktur 2012 in Verbindung mit der Geschwindigkeit der aktuellen Gummimischungen ermöglicht interessante Strategien für die kommenden Rennen. Die Teams besitzen aus der vergangenen Saison schon viele Informationen über die Eigenschaften dieser Reifen. Und seit Mittwoch prüften sie, wie die Slicks mit den aktuellen Autos arbeiteten, mit positiven Ergebnissen.“ Fakten zu den Tests: Normaler Weise erhalten die Teams pro Saison 100 Reifensätze für Tests. Dabei stehen ihnen alle Mischungen zur Verfügung. Für Silverstone erhielten sie 12 zusätzliche Sätze. Die Teams können frei entscheiden. wie viele Reifen welcher Gummimischung sie pro Test nutzen. Pirelli brachte außerdem einen neuen Prototypen des harten Slicks mit nach Silverstone. Ausschließlich die aktuellen Piloten durften diesen Reifen fahren. Die Teams testeten diesen Pneu schon während der freien Trainings in Spanien und Großbritannien. Daten zu den Tests: Insgesamt lieferte Pirelli 344 Reifensätze (1.376 Reifen) nach Silverstone:- 29 Sätze softer Slicks- 105 Sätze der Mediums- 139 Sätze harter Reifen- 25 Sätze des harten Prototyps- 30 Sätze Intermediates- 16 Sätze Regenreifen Die Teams nutzten 244 Reifensätze:- 18 Sätze softer Slicks- 84 Sätze der Mediums- 107 Sätze harter Reifen- 15 Sätze des harten Prototyps- 0 Sätze Intermediates- 0 Sätze Regenreifen Längste Stints:- 17 Runden mit der harten Mischung- 18 Runden mit dem harten Prototypen- 16 Runden mit den Mediums- 11 Runden mit den soften Slicks Niedrigste / höchste Lufttemperatur: 19 Grad Celsius (Tag 2) / 28 Grad Celsius (Tag 1). Niedrigste / höchste Streckentemperatur: 27 Grad Celsius (Tag 2/3) / 45 Grad Celsius (Tag 1/3). Gefahrene Zeiten: Tag 11.    Kevin Magnussen (McLaren)                           1:33,602    Medium neu2.    Paul Di Resta (Force India)                            1:33,774    Prototyp Hart neu3.    Antonio Felix Da Costa (Red Bull)                      1:33,821    Hart neu Tag 21.    Daniel Ricciardo (Toro Rosso)                          1:32,972    Medium gebraucht2.    Carlos Sainz Jr. (Toro Rosso)                          1:33,016    Soft neu3.    Daniel Ricciardo (Red Bull)                              1:33,187    Hart neu Tag 31.    Sebastian Vettel (Red Bull)                             1:32,894    Medium neu2.    Adrian Sutil (Force India)                               1:33,242    Medium neu3.    Nicolas Prost (Lotus)                                   1:33,256    Medium neu(Auto-Reporter.NET)

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