Frankreich will Strafsteuer für große Pkw steigern

18. September 2013


Französische Käufer von Pkw, die – immerhin rund zehn Prozent - mehr als 200 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren, müssen ab 2014 mit einer höheren Strafsteuer rechnen. Nach einem Bericht der französischen Tageszeitung „Les Echos“ will die französische Regierung den Höchstbetrag von derzeit 6.000 auf 8.000 Euro jährlich anheben.Die in 2008 eingeführte Strafsteuer gilt aber nicht nur für große Pkw, deren CO2-Ausstoss trotz aller Einsparungsfortschritte logischerweise  relativ hoch ist, es trifft auch Pkw, deren CO2-Ausstoß ab 136 g/km beträgt und für die der Käufer zusätzlich bislang mindestens 100 Euro berappen muss. Die Zwangsabgabe steigert sich dann kontinuierlich bis zur Höchstgrenze und belastet mit Ausnahme von Fiat hauptsächlich nicht-französische Hersteller.Da gleichzeitig aber auch Bonuszahlungen für Autos mit geringerem CO2-Ausstoß und reinen Stromern inzwischen verabschiedet wurden, ist das gesamte Programm für den französischen Staat derzeit ein Minus-Geschäft. Mit der drastischen Anhebung – die Erhöhung der unteren Belastungsstufen wurden in dem Bericht von „Les Echos“ nicht erwähnt – will der Staat im nächsten Jahr nun zumindest 100 Millionen Euro Gewinn machen. Und das natürlich alles unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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