Ganz oben auf der Urlaubsliste: Verbandkastencheck

16. Juni 2017

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Der Verbandkasten gehört in jedes Fahrzeug und kann bei einem
Notfall zusammen mit den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen Leben
retten. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) erinnert vor der
verkehrsreichen Urlaubszeit daran: vor dem Start alle sterilen
Verbandstoffe im Kfz- oder Motorrad-Verbandkasten auf Vollständigkeit
und Verfalldatum überprüfen. Auch die genormte Warnweste darf nicht
fehlen.

Zu einer bestmöglichen Versorgung von Unfallopfern gehört ein
gut ausgerüsteter Verbandkasten nach der Norm DIN 13164. Neben der
Vollständigkeit ist vor allen Dingen auf die Haltbarkeit einiger
Produkte zu achten. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed)
weist darauf hin, dass Verpackungen, wie etwa Plastikhüllen, auf
Dauer durch starke Temperaturschwankungen beeinträchtigt werden
können.

Die Herstellergarantie verfällt, wenn das aufgedruckte Datum
überschritten und die Sterilität der Kompressen oder Verbände
nicht mehr gewährleistet ist. Daher gilt bei der Vorbereitung für
die Fahrt in den Urlaub: abgelaufene Produkte durch neue ersetzen.
Für abgelaufene oder verbrauchte Inhaltsteile sind Austauschsets
erhältlich. Auch mindestens eine genormte Warnweste (nach DIN EN 471
oder EN ISO 20471) darf im Fahrzeug nicht fehlen.

Wenn Weste oder Verbandkasten bei der Hauptuntersuchung nicht
vorgewiesen werden können, kann das zu einem sogenannten ‚geringen
Mangel‘ führen, im Fall einer Verkehrskontrolle sogar zu einem
Verwarnungsgeld. Da vergleichbare Vorschriften nicht nur in
Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern
gelten, sollte im jeweiligen Urlaubsland auch bei Mietfahrzeugen auf
Vollständigkeit des Sicherheitszubehörs geachtet werden. Wer auf
Nummer sicher gehen will, nimmt seinen eigenen Verbandkasten mit.
(dpp-AutoReporter/wpr)

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