GTÜ: Bundeskongress im Zeichen des Wachstums

11. Oktober 2013


Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat auf ihrem 11. Bundeskongress in Dresden eine positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre gezogen. Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ trafen sich rund 800 GTÜ-Partner und Gäste in Dresden. Geschäftsführer Rainer de Biasi beleuchtete in seiner Rede den Erfolgskurs Deutschlands größter Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger und dankte den über 2.200 Sachverständigen für die geleistete Arbeit. „Unsere Partner vor Ort beweisen in ihrem täglichen Einsatz für die GTÜ, dass sie die bessere Alternative für die Vertragswerkstätten und die Autofahrer sind“.Als entscheidende Erfolgsfaktoren nannte de Biasi die harmonische Partnerschaft mit den Kfz-Betrieben, die Servicebereitschaft und Kundenorientierung der GTÜ-Partner sowie die hohe Kompetenz und das flexible Agieren der Sachverständigen. All dies trägt nach den Worten de Biasis zur weiteren Stärkung der Marke und kontinuierlichen Steigerung der Bekanntheit bei. In diesem Zusammenhang hob er auch den Anstieg der Hauptuntersuchung im vergangenen Jahr auf knapp vier Millionen und den Ausbau des Marktanteils auf rund 15 Prozent hervor. Der GTÜ-Geschäftsführer wertete dies als einen deutlichen Vertrauensbeweis der Autofahrer in die qualitäts- und serviceorientierte Prüftätigkeit der GTÜ-Partner. Bis zum Jahresende will die Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation in allen Bereichen weiter zulegen.Mit Blick auf die Politik und dem Verlangen nach weiterer Öffnung neuer Märkte forderte de Biasi mit Nachdruck eine Liberalisierung des § 21 der StVZO. Diese würde den Unterschriftsberechtigten des Technischen Dienstes der GTÜ erlauben, Gutachten zur Betriebserlaubnis nach § 21 durchzuführen. Er kritisierte, dass nach der jetzigen Rechtslage der Technische Dienst zwar Typ- und Einzelgenehmigung für Neufahrzeuge erteilen dürfe, ihm die Abnahme einer Reifen-Räderkombination aber nach wie vor verwehrt sei. Nun liege es an Bundesverkehrsminister Ramsauer die ihm vorliegende Ausnahmeverordnung zur Liberalisierung des Paragrafen zu unterschreiben, betonte der GTÜ-Geschäftsführer. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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