H-Kennzeichen: Welche Änderungen des Originalzustands sind zulässig?

4. April 2013


Auf der Techno Classica in Essen vom 10. bis 14. April zeigen die Experten des DEKRA Classic Service, welche Änderungen des Originalzustandes für die Erteilung des H-Kennzeichens zulässig sind und welche nicht. An einem Exponat auf dem Messestand in Halle 3, Stand 321, können die Messebesucher den eigenen Blick schärfen. Außerdem beantworten die DEKRA Experten alle Fragen rund um den Oldtimer und geben insbesondere Tipps und Empfehlungen zum Thema Wertgutachten.Ein VW Käfer, Baujahr 1960, ist der Blickfang am DEKRA Stand. An dem Fahrzeug sind gegenüber dem Originalzustand eine Reihe von technischen Änderungen vorgenommen worden, die jeweils die Frage aufwerfen: Schließt dieser Umbau die Erteilung des H-Kennzeichens aus, oder handelt es sich um eine zeittypische Veränderung? Mit einem Ratespiel können die Messebesucher ihr eigenes Urteilsvermögen und ihre Fachkenntnis testen. Zu gewinnen gibt es ein detailliertes DEKRA Oldtimer-Wertgutachten.Für das Oldtimer-Kennzeichen schreibt der Gesetzgeber konkrete Voraussetzungen vor. Das Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein und von einem Sachverständigen in einem Gutachten als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ eingestuft werden. „Es muss – im Vergleich zu ‚normalen alten’ Fahrzeugen – einen guten Pflege- und Erhaltungszustand aufweisen“, sagt Thorsten Ruthmann, Koordinator des DEKRA Classic Service. „Zudem müssen die Hauptbaugruppen an den damaligen Originalzustand angelehnt oder zeitgenössisch ersetzt sein. Und schließlich dürfen zusätzliche Ausrüstungen oder Ausstattungen den Originaleindruck des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen.“  (Auto-Reporter.NET)

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