Held der Straße: Motorradfahrer rettet Mann vor dem Flammentod

12. September 2013


Am Abend des 5.Juli 2013 ist der Industriemeister Karl Seidl aus Lam in der Oberpfalz zur rechten Zeit am rechten Ort: Kurz vor dem Tanneneck auf der Staatsstraße 2154 entdeckt der 27-Jährige ein brennendes Auto im Wald. Der Motorradfahrer zögert keinen Moment, läuft die Böschung hinab und rettet die beiden Insassen vor dem Feuertod. Für sein vorbildhaftes Handeln haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) Karl Seidl nun zum „Held der Straße“ des Monats September gekürt. Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion werden das ganze Jahr Menschen ausgezeichnet, die besonnen, mutig und selbstlos andere Verkehrsteilnehmer vor Schaden bewahrt und so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt haben.Als Karl Seidl abends Richtung Neukirchen beim Heiligen Blut unterwegs ist, bemerkt er Unfallspuren vor sich. Kurz darauf sieht er den Grund: Ein verunglücktes Auto brennt im nahegelegenen Waldstück. Er hält sofort an und eilt zur Unglücksstelle. Als er dort  ankommt, sieht er neben dem brennenden Wrack eine Frau mit brennenden Haaren, die sich selbst aus dem Auto befreien konnte.  Entschlossen löscht er zunächst die Flammen auf dem Kopf der unter Schock stehenden Frau mit seinen Händen. Seine feste Motorradkleidung schützt den Helfer vor eigenen Verletzungen. Über die offene Beifahrertür klettert Karl Seidl in das immer stärker brennende Auto, gurtet den nach Hilfe rufenden Fahrer ab und zieht ihn aus dem Fahrzeug. Gerade noch rechtzeitig, denn kurz nachdem er den Mann gerettet hat, geht das Wrack komplett in Flammen auf. Kurz nach der Rettung vor dem Flammentod treffen die von Passanten alarmierten Rettungskräfte ein und versorgen die Unfallopfer. Für sein mutiges Eingreifen wurde der Motorradfahrer Karl Seidl nun zum Held der Straße des Monats September gekürt. (Auto-Reporter.NET)

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