Hella steigert Umsatz und Ergebnis

13. September 2010

Das Zuliefererunternehmen Hella hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 2009/10 (6/2009 bis 5/2010) seinen Umsatz um acht Prozent auf 3,55 Milliarden Euro hochfahren können. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) wurde im Vergleich zum Vorjahr um 97 Millionen Euro auf 146 Millionen Euro gesteigert. Die operative Marge erreichte 4,1 Prozent.

Zum positiven Gesamtergebnis haben die drei Geschäftsbereiche Licht, Elektronik sowie Aftermarket gleichermaßen beigetragen. Dem Licht- und Elektronikspezialisten ist es gelungen, seine Eigenkapitalquote auf 28 Prozent bzw., cash-bereinigt, auf 33 Prozent zu erhöhen und die Nettoverschuldung weiter zu verringern (Faktor 0,7 zum EBITDA). Durch die Begebung einer 300-Millionen-Euro-Anleihe im Oktober 2009 und verschiedene Refinanzierungen verschafften sich die Lippstädter einen größeren finanziellen Spielraum. Erwartet wird, dass bis 2013/14 kein Refinanzierungsbedarf mehr besteht.

Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief für das Unternehmen deutlich besser als ursprünglich prognostiziert. Den Umsatzzuwachs begründet man mit Abwrackprämienmodelle in verschiedenen Ländern, steigenden Exportraten sowie dem boomenden Geschäft in China. Hella generiert bereits 26 Prozent seines Geschäfts direkt oder indirekt in der Region Asien/Pazifik sowie 19 Prozent im NAFTA-Raum.

Erneut hat das Unternehmen rund 300 Millionen Euro bzw. acht Prozent seines Umsatz in Forschung und Entwicklung investiert. Erfreut zeigt man sich in Lippstadt über die Entwicklung des neuen Geschäftsfelds Industries. Hier habe man in den Kernbereichen LED-Straßenbeleuchtung, Flughafenbeleuchtung, Innenleuchtensysteme und Personen-Messsysteme „erste, sehr ermutigende Markterfolge realisiert". Hella setzt hierbei auf Technologien, wie sie im Automobilbereich bereits am Markt etabliert sind. (Auto-Reporter.NET/arie)

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