Herbstnebel zieht übers Land

28. September 2013


Goldener Oktober verzaubert mit buntem Laub und tief stehender Sonne. Die kalte Luft lässt die Nebel aus dem noch warmen Land aufsteigen. Schön und geheimnisvoll anzusehen – doch gefährlich für Autofahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Jetzt geht es darum, gesehen zu werden. Da heißt es. Licht an! Abblendlicht und Tagfahrlicht. Fernlicht ist tabu. Die feinen Wassertröpfchen im Nebel reflektieren erbarmungslos das Licht, so dass der Fahrer nur noch weiß sieht. Besser sind Nebelscheinwerfer in Bodennähe. Die sind aber innerhalb geschlossener Ortschaften verboten. Die Nebelschlussleuchte darf erst bei Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden. Das ist der Abstand zwischen zwei Leitpfosten an der Landstraße oder auf der Autobahn. Dann muss aber auch eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h eingehalten werden. Bei so schlechter Sicht fast schon zu schnell. Und was ist mit Fußgängern und Radfahrern?Verkehrssicherheit-Experten raten auch den schwächeren Verkehrsteilnehmern zur eigenen Sicherheit dafür zu sorgen, gesehen zu werden. Fahrräder sollten mit weißen und roten LEDs beleuchtet werden. Helle Kleidung und Reflektoren sichern zusätzlich. Auch zu Fuß. Und nicht nur ABC-Schützen sollten sich mit reflektierenden Schulranzen sichern, sondern auch die Großen sind mit Reflektoren in der dunklen Jahreszeit besser unterwegs. (Auto-Reporter.NET)

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