Hitzewelle in Deutschland: Luftrettern steht einsatzreiches Wochenende bevor

27. Juli 2013


Temperaturen von bis zu 40 Grad: Wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht, stehen den Besatzungen der DRF Luftrettung einsatzreiche Zeiten bevor. Kreislaufprobleme sowie Sport- und Badeunfälle sind jetzt die häufigsten Alarmierungsgründe der rot-weißen Rettungshubschrauber. Doch den Schattenseiten sommerlicher Freizeitaktivitäten können Sonnenhungrige durch die Beachtung einfacher Regeln vorbeugen.
„Immer wieder unterschätzen Menschen die heißen Temperaturen. Gerade die Gefahr eines Kreislaufkollapses ist bei Temperaturen von bis zu 40 Grad enorm hoch“, warnt Prof. Dr. med. Götz Geldner, Notarzt der DRF Luftrettung. Im Notfall sind die Luftretter  innerhalb von zwei Minuten auf dem Weg zum Patienten. „Für ein einsatzreiches Wochenende sind wir optimal vorbereitet. Besonders an Seen und Gewässern appellieren wir jedoch an alle, vorsichtig zu sein. Kopfsprünge in unbekannte Gewässer sind lebensgefährlich! Oft müssen verunglückte Wassersportler durch uns medizinisch versorgt werden. Immer wieder benötigen Patienten aufgrund von Knochenbrüchen, ausgerenkten Gelenken oder schweren Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen schnelle notärztliche Hilfe“, fügt er hinzu.
Die DRF Luftrettung gibt Tipps, um Hitzenotfälle zu vermeiden und im Notfall richtig zu handeln:
 

Hitze belastet den Kreislauf: Trinken Sie daher mindestens drei Liter Wasser oder Fruchtsaftschorlen am Tag!

Meiden Sie nach Möglichkeit anstrengende Arbeiten und sportliche Aktivitäten – insbesondere in der Mittagssonne!

Tragen Sie eine Kopfbedeckung, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten. Die Gefahr eines Sonnenstichs ist bei hohen Temperaturen enorm.

Lassen Sie Kinder auf keinen Fall bei Hitze im Auto zurück, auch nicht für kurze Zeit! Es besteht Lebensgefahr, da sich der Wagen innerhalb von Minuten aufheizt.

Trinken Sie aus Flaschen stets mit einem Strohhalm und decken Sie ihre Getränke im Freien ab: Wespenstiche im Rachenraum können zu lebensgefährlichen Schwellungen führen!

Alarmieren Sie bei einem Notfall sofort den Rettungsdienst! Die bundesweit gültige Notrufnummer lautet 112.

 
Wenn ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft. Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark rund 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. (Auto-Reporter.NET)

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