Honda Civic: Modifizierter Diesel ab März

18. August 2017

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Ein umfassend überarbeiteter 1,6-Liter-i-DTEC-Dieselmotor wird ab
März 2018 die Motorenpalette des Honda Civic in Europa ergänzen.
Der 1.6 i-DTEC leistet 88 kW/120 PS und ein maximales Drehmoment von
300 Nm bei 2000/min. Von Null auf 100 km/h beschleunigt der Motor in
10,4 Sekunden. Er wird im EU-kritischen Großbritannien gebaut und sowohl
für die Limousine als auch den Fünftürer zur Verfügung stehen.
Zunächst mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, ist die
Antriebseinheit ab Mitte 2018 auch mit 9-Gang-Automatik erhältlich.

Der 1.6 i-DTEC bietet ein hervorragendes Verhältnis von Effizienz
und Leistung. Er ist einer der ersten Motoren, die offiziell im
Rahmen des neuen WLTP-Verfahrens (Worldwide Harmonised Light Vehicle
Test Procedure - WLTP), das in diesem Jahr in Kraft tritt, auf
Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen getestet werden.

Honda hat an Motor und Abgasanlage erhebliche Verbesserungen
vorgenommen, um die Leistung im Realbetrieb zu maximieren. Die
Effizienzsteigerungen für den neuen Honda Civic 1.6 i-DTEC führen
zu einem Kraftstoffverbrauch ab 3,7 l/100 km und einem
CO2-Emissionswert von 99 g/km (WLTP). Zu den Verbesserungen des 1.6
i-DTEC zählen unter anderem eine Verringerung der Reibung durch
Kolben aus einer hochbeständigen Chrom-Molybdän-Stahllegierung und
durch ein spezielles honen der Bohrungen, um eine glattere
Kolbenbewegung zu ermöglichen.

Der Motor nutzt eine Bosch-Einspritzsystem und verfügt über
einen kleinen Turbolader sowie ein
Niederdruck-Abgasrückführungssystem. Eine Gewichtsreduzierung wurde
durch eine hochfeste, leichte Kurbelwelle und einen vollständig aus
Alu-Druckguss Motorblock ermöglicht.

Hondas modifizierter 1.6 i-DTEC gehört auch zu den ersten
Motoren, die offiziell nach dem RDE-Verfahren (Real Driving Emissions
- RDE) zur Bewertung von NOx- und Partikel-Emissionen getestet
werden. Der Dieselantrieb verfügt über ein neues
NOx-Speicher-Konverter-System mit größeren Katalysatoren und einem
höheren Edelmetallgehalt, der das Stickstoffoxidgas bis zum
Regenerationszyklus speichert. Ein Rußsensor erkennt, wann der
Regenerationszyklus erforderlich ist - dies soll die Lebensdauer
des Auspuffs verlängern. (dpp-AutoReporter/wpr)

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