IAA 2013: Die neue Generation des Hyundai ix35

8. September 2013


Mit attraktiverem Design, einer modifizierten Ausstattungssystematik, einem neu entwickelten 2,0-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung sowie Dieselmotoren mit geringerem Verbrauch und verbesserten Kohlendioxidemissionen schickt Hyundai den ix35 ins Modelljahr 2014. Das überarbeitete kompakte Sports Utility Vehicle (SUV), das seit seiner Premiere im März 2010 auf dem deutschen Markt mehr als 50.000 Käufer gefunden hat, kommt Mitte September im Rahmen des „Hyundai Herbstfestes“ zu den bundesweit rund 500 Vertragspartnern der koreanischen Marke. Der neue ix35 steht in den drei neu definierten Ausstattungslinien Classic, Trend und Style, als Fronttriebler oder Allradler sowie wahlweise mit zwei modernen Benzinmotoren mit einem Leistungsspektrum von 99 kW (135 PS) bis 122 kW (166 PS) und drei Selbstzündern mit einem Leistungsspektrum von 85 kW (116 PS) bis 135 kW (184 PS) zur Verfügung. Die Preisliste beginnt bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 20.970 Euro für den 99 kW (135 PS) starken ix35 GDI 1.6 Classic mit Vorderradantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe. Wie schon bislang gewährt Hyundai auch für die modifizierte Auflage des Erfolgsmodells fünf Jahre Neuwagengarantie ohne Kilometerbegrenzung.  Zu den markantesten Änderungen des im tschechischen Nosovice gebauten Cityroaders gehört der neue 2,0-Liter-Ottomotor. Mit 122 kW (166 PS) ist er zwei kW (drei PS) stärker als das Vorgängertriebwerk, überzeugt aber mit spürbar dynamischerer Leistungsentfaltung. So steigt beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit im Vergleich zum bislang eingesetzten Aggregat in Verbindung mit Sechsganggetriebe um 12 auf 196 km/h. Zu verdanken ist dieser Fortschritt einer Kombination aus moderner Benzindirekteinspritzung, der jüngsten Generation der variablen Ventilsteuerung CVVT, besonders leichten Materialien, die in der Peripherie des Leichtmetalltriebwerks eingesetzt werden, und einem günstigeren Wirkungsgrad, der auf reibungsoptimierenden Maßnahmen fußt. Zugleich sorgt das von 194 auf 205 Newtonmeter angehobene maximale Drehmoment für ein unteres Temperament, das sich mit kraftvollem Vortrieb aus unteren Drehzahlen positiv bemerkbar macht. Auch die Öko-Bilanz kann sich sehen lassen: Der Gesamtverbrauch liegt mit 7,8 Litern für die Schaltvariante auch weiterhin auf günstigem Niveau.In ihren Leistungsdaten unverändert bleiben der Einstiegsbenziner und die drei CRDi-Turbodiesel im Programm. Tatsächlich aber überraschen speziell die beiden stärkeren Selbstzünder mit 2,0 Liter Hubraum durch niedrigere Kohlendioxid-Emissionen als zuvor. Hier zahlt sich die Arbeit der Spezialisten im Dieselkompetenzzentrum des europäischen Entwicklungszentrums von Hyundai in Rüsselsheim aus, die den Abgasausstoß vor allem durch eine Niedrigdruck-Abgasrückführung verringern konnten. In Zahlen ausgedrückt: Die frontgetriebene und mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombinierte Variante mit 100 kW (136 PS) zum Beispiel gibt zukünftig statt 147 Gramm CO2 pro Kilometer nur noch 141 Gramm aus - eine Verbesserung um über vier Prozent. Im 135 kW (184 PS) starken 4WD-Topdiesel mit Sechsstufenautomatik sank der Kohlendioxid-Ausstoß von 187 auf nur noch 180 g/km.Ihr Know-how haben die Experten des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums auch bei den weiter verbesserten Federungs- und Fahreigenschaften des ix35 bewiesen - das kompakte SUV-Modell kommt damit den hohen Anforderungen speziell deutscher Kunden nochmals umfangreicher nach. Die elektro-mechanische Servolenkung setzt Lenkbefehle nun deutlich präziser um. Ihr Debüt in der ix35-Baureihe feiert zudem das variable, mit dem Kompaktmodell i30 erstmals eingesetzte Flex Steer-System. Damit kann der Fahrer auf Knopfdruck aus den drei Kennlinien Normal, Comfort und Sport die von ihm je nach Fahrsituation bevorzugte Lenkunterstützung festlegen. Flex Steer ist zukünftig als Teil des Funktions-Pakets für die Ausstattungslinien Trend und Style erhältlich. Ebenfalls neu: Die Anhänger-Stabilisierung TSA ergänzt das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP und sorgt für ein Plus an Sicherheit, wenn der ix35 - der speziell in den Dieselversionen bis zu 2.000 Kilogramm auf den Haken nehmen darf - als Zugfahrzeug dient.Optisch gibt sich der neue ix35 auf den ersten Blick durch ein hell strahlendes, zugleich aber nur wenig Energie zehrendes LED-Tagfahrlicht zu erkennen. Es zählt fortan für alle Modellvarianten zur Serienausstattung und sorgt als zusätzliches Sicherheitselement dafür, dass der Cityroader im Straßenverkehr besser wahrgenommen werden kann. Bessere Sicht ist ab sofort auch für den Fahrer verfügbar: Erstmals wird der ix35 mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ausgerüstet – in der Ausstattungslinie Style serienmäßig und in der Trend-Ausstattung auf Wunsch. Moderne Lichttechnik kennzeichnet auch die Heckpartie des ix35: Dort setzen neu gestaltete LED-Rückleuchten ab der Ausstattungslinie Trend sehenswerte Akzente. Weitere optische Merkmale des Modelljahrgangs 2014 sind die im Haifischflossenstil gestaltete Dachantenne des Navigationssystems, eine neue, schwarze Seitenschutzbeplankung auf den Türen und die modern gestalteten, serienmäßigen Leichtmetallfelgen. Während der ix35 Classic mit 16-Zoll-Rädern von den Bändern läuft, rollen die Ausstattungslinien Trend und Style ab Werk auf 17 Zoll großen Rädern. Beide werden auf Wunsch auch mit formschönen 18-Zöllern ausgerüstet.Mit Freude am Detail widmeten sich die europäischen Designer von Hyundai auch dem Interieur des ix35. Das Ergebnis ist ein nochmals attraktiveres Wohlfühlambiente, das insbesondere von hochwertigeren Materialien profitiert. Hinzu kommen spezielle Blenden im Aluminium-Look und neu gestaltete, fortan bei Dunkelheit bläulich illuminierte Getränkehalter in der Mittelkonsole vorne. Neu strukturiert und zum Teil deutlich aufgewertet hat Hyundai auch das Ausstattungsangebot mit den Linien Classic, Trend und Style. Ausstattungsbereinigt bieten sie einen Kundenvorteil von bis zu 830 Euro und umfassen jetzt auch Komfortextras wie etwa ein beheizbares Lederlenkrad. Neben einem optionalen Navigationssystem mit vergrößertem 7-Zoll-Touchscreen steht für die modifizierte Audioanlage nun auch ein 4,3 Zoll großer Monitor zur Verfügung, der das Bild der eingebauten Rückfahrkamera zeigt. (Auto-Reporter.NET)

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