IAA 2013: Europa-Debüt für den Kia Soul

23. August 2013


Auf der Frankfurter IAA feiert der neue Kia Soul seine Europapremiere. Die zweite Modellgeneration des „kantigen“ Crossover-Modells mit Kultcharakter wird auf der IAA erstmals in der europäischen Ausführung präsentiert, die ab Anfang 2014 in den Handel kommt.Inspiriert ist das neue Modell durch die Studie Kia Track’ster, die 2012 auf der Chicago Auto Show vorgestellt wurde. Es zeigt ein deutlich gereiftes Außendesign und tritt „erwachsener“ auf, zugleich gibt es sich aber sofort als Kia Soul zu erkennen. Denn die zweite Modellgeneration greift die aufrechte, selbstbewusste Haltung des Vorgängers auf, und auch die breiten Schultern, die charakteristische Fenstergrafik, die hoch positionierten Rückleuchten sowie die SUV-ähnliche Bodenfreiheit wurden beibehalten. Der neu gestaltete Innenraum zeichnet sich durch eine höhere Materialqualität und ein stärker auf den Fahrer zugeschnittenes Design aus.Die umfassendste technische Änderung ist der Plattform-Wechsel. Die zweite Modellgeneration basiert auf einer völlig neuen Plattform, die an die des aktuellen Kia cee’d angelehnt ist. Dadurch haben sich zum einen die Fahreigenschaften und das Handling gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbessert, zum anderen zeigt der neue Soul ein sehr ausgereiftes Fahrverhalten. Darüber hinaus gehört er zu den kultiviertesten Fahrzeugen seiner Klasse. Denn durch das Überarbeiten der Radaufhängung, eine um 29 Prozent steifere Karosserie sowie eine umfassende Isolierung konnte der Geräuschpegel im Innenraum um fast drei Dezibel gesenkt werden.Die Karosserie ist etwas größer dimensioniert als die des Vorgängers. Der längere Radstand und die breitere Spur erhöhen das Raumangebot in der Kabine und das Fassungsvermögen des Gepäckraums: Alle Passagiere genießen mehr Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit, das Gepäckraumvolumen wurde um vier Prozent auf 354 Liter gesteigert (bei Normalposition der Sitze, inklusive Ablagefach im Gepäckraumboden).Bei der Motorisierung können die Käufer des neuen Modells zwischen den jüngsten Versionen des 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzers und des 1,6-Liter-Turbodiesels wählen. Beide Motoren wurden vom Vorgängermodell übernommen, zeichnen sich aufgrund verschiedener Modifikationen aber durch eine höhere Effizienz und niedrigere Abgas-Emissionen aus. Neben dem standardmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe ist optional auch eine Sechsstufen-Automatik erhältlich. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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