Idee des Monats bei VW: Neue Steckverbindung für die Rückfahrkamera senkt Kosten in der Tiguan-Produktion

25. Oktober 2013


Volkswagen Mitarbeiter Andreas Liebscher (35) aus Stendal (Sachsen-Anhalt) hat mit einem guten Einfall dafür gesorgt, dass der Einbau der Rückfahrkamera in das Modell Tiguan künftig noch effizienter funktioniert. Das Unternehmen spart dadurch Kosten von 140.000 Euro im Jahr. Das Volkswagen Ideenmanagement am Standort Wolfsburg hat den Vorschlag heute als Idee des Monats ausgezeichnet.Mit der Rückfahrkamera „Rear Assist" haben Autofahrer beim Rückwärtsfahren alles im Blick: Das Radio-Display zeigt ihnen den schlecht einsehbaren Bereich hinter dem Fahrzeug. Zusätzlich helfen eingeblendete Fahrspuren beim Einparken.In der Fertigung kam es beim Anschließen der Rückfahrkamera an das Radio jedoch gelegentlich zu Problemen, so dass das Steckergehäuse ausgetauscht werden musste. Hier setzt die Verbesserungsidee von Volkswagen Mitarbeiter Liebscher an.„Bisher wurde das Steckergehäuse mit der Leitung nach oben eingebaut. Dabei wurde das Kabel geknickt und das Gehäuse konnte brechen", berichtet Liebscher, der seit zehn Jahren für Volkswagen arbeitet. Der 35-Jährige, der sich im Unternehmen zum Automobilbauer IHK qualifiziert hat, löste das Problem mit der Idee, das Steckergehäuse mit der Leitung nach rechts einzubauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen in Deutschland haben im ersten Halbjahr dieses Jahres 33.397 Verbesserungsideen eingebracht. Das sind zwei Prozent mehr als zur Halbzeit des Vorjahres. Der Automobilhersteller spart dadurch 63,6 Millionen Euro ein – so viel wie noch nie zuvor in einem Halbjahr – und acht Prozent mehr als in den ersten sechs Vorjahresmonaten. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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