Im August wieder mehr Unfalltote auf deutschen Straßen

24. Oktober 2011


Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starben im August im Straßenverkehr 380 Menschen, das waren 80 Personen oder 27 Prozent mehr als im August 2010. Nachdem im vergangenen Jahr wesentlich weniger Tote (-22 %) zu beklagen waren, ist die Zahl der Todesopfer 2011 fast wieder auf das Niveau von August 2009 (386 Personen) gestiegen.In insgesamt neun Bundesländern war eine Erhöhung der Opferzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Besonders stark war die Zunahme in Niedersachsen (+27 Personen oder 90 %), in Bayern (+18/32 %) und in Nordrhein-Westfalen (+15/36 %). Auch die Zahl der Personen, die im Straßenverkehr schwer oder leicht verletzt wurden, nahm im Vergleich zum August des Vorjahres um 4,3 Prozent auf 36.600 zu.Polizeilich erfasst wurden im August 2011 rund 192.900 Straßenverkehrsunfälle (+2,3 %). Dabei stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 6,7 Prozent auf 29.100. Bei den Unfällen mit ausschließlich Sachschaden wurde ein Anstieg um 1,6 Prozent auf etwa 163.900 registriert.Die August-Zahlen bestätigen den negativen Trend des Jahres. In den ersten acht Monaten verloren 2.546 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben, das waren 147 Personen oder 6,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den Verletzten gab es einen Anstieg um 4,0 Prozent auf rund 253.900 Personen. Die Zahl der polizeilich aufgenommenen Unfälle hat sich um 1,8 Prozent auf 1,51 Millionen verringert. In 1,31 Millionen Fällen wurde ausschließlich Sachschaden verursacht (-2,7 %). Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich jedoch um 4,6 Prozent auf etwa 198.800. (Auto-Reporter.NET/br)

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