Im Vergleich: Skoda Octavia RS Limousine und Octavia RS Combi

20. August 2013


Wenn sie nebeneinander stehen, kann man sie auf den ersten, flüchtigen Blick kaum unterscheiden – die neue Skoda Octavia RS Limousine und die Combi-Version. Beide sind mit 4,69 Meter gleich lang und mit 1,81 Meter gleich breit. Lediglich in der Höhe differieren sie – vorne minimal, hinten um ebenfalls nicht weltbewegende 13 Millimeter. An der Optik kann es also nicht liegen, dass sich bei einem Aufpreis von 650 Euro in Deutschland bislang 95 Prozent aller Octavia-RS Kunden für den Combi entschieden haben.Mit 590 (Limousine) zu 610 Litern ist das Basisvolumen des Laderaums ebenfalls nicht so unterschiedlich. Werden die Rücksitzlehnen umgeklappt ist der Unterschied von 1.580 zu 1.740 Liter schon größer. Für denjenigen, der häufiger sperriges Gut transportieren muss  also keine Qual der Wahl. Doch auch bei Freizeitaktivitäten oder der Urlaubsreise ist der Combi einfach praktischer, weil dank niedrigerer Ladekante (61,9 Zentimeter beim Combi, 68,7 Zentimeter bei der Limousine) und der großen Kofferraumöffnung das Befüllen eben leichter fällt. Und das betrifft natürlich auch da Be- und Entladen eines Kinderwagens.Hinzu kommen beim Combi gegenüber dem Vorgängermodell einige neue Simply-Clever-Lösungen. So gibt es auf Wunsch einen variabel einstellbaren, doppelten Ladeboden, der in sechs verschiedene Positionen eingestellt werden kann. Das abnehmbare Abdeckrollo kann gleichzeitig mit dem optionalen Dachgepäckträger unter dem doppelten Boden angebracht werden und die Multifunktionsanlage unter der Kofferraumabdeckung bietet Platz für Gegenstände, die ansonsten kreuz und quer im Kofferraum verteilt liegen würden.Der nicht als Lastesel erkennbare Combi ist im Alltag also für die meisten Autofahrer einfach praktischer. Und da kann man die wegen des etwas höheren Gewichts kaum spürbar schlechteren Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit: beim 2,0-Liter-Benziner 248 zu 244 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 6,8 zu 6,9 Sekunden) getrost in Kauf nehmen, zumal der Normverbrauch mit 6,2 Liter auf 100 Kilometer (beim Diesel 4,6 Liter/100 km) gleich ist. Und damit erklärt sich der eigentlich überproportionale 95 Prozent-Combi-Anteil ganz schnell – auch wenn es um die Limousine fast schade ist. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)
               

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