Immer weniger Autofahrer prüfen Reifen regelmäßig

20. Juni 2013


Immer mehr Autos in Deutschland sind mit falschem Reifendruck unterwegs. Das ist das Ergebnis der Neuauflage einer Stichprobenuntersuchung von AUTO BILD an deutschen Autobahn-Raststätten. Ergebnis: Fast 50 Prozent von mehr als 100 getesteten Fahrzeugen haben einen zu hohen oder zu niedrigen Reifendruck. Damit liegt die Quote deutlich höher als noch ein Jahr zuvor, als bei knapp 40 Prozent der Autos der Druck nicht korrekt eingestellt war. Ein falscher Reifendruck kann zum Sicherheitsrisiko werden: Gerade bei voll beladenen Fahrzeugen auf dem Weg in den Sommerurlaub kann ein Reifen bei zu geringem Luftdruck überhitzen und platzen. Dieses Risiko ging etwa ein Viertel der überprüften Autofahrer ein. Ungefähr ein Drittel der Fahrzeuge waren mit zu hohem Reifendruck unterwegs. Die Abweichungen reichten von 1,5 bar zu viel, bis zu 1,7 bar zu wenig Druck im Reifen. Fahrsicherheit und die Lebensdauer der Reifen sind abhängig vom richtigen Druck. Ist er zu niedrig, nimmt der Rollwiderstand zu, der Spritverbrauch steigt und der Reifen erwärmt sich stark. Ein erhöhter Verschleiß und verschlechterte Fahreigenschaften sind weitere Folgen. Ist der Reifendruck deutlich zu hoch, hat das einen längeren Bremsweg, schlechteren Federungskomfort und ebenfalls einen erheblich größeren Reifenverschleiß zur Folge. (Auto-Reporetr:NET)

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