INI.Kolloquium: Auto-Roboter-Partnerschaften und „sozialer Jetlag“

4. November 2010


Vom Roboter im Auto bis zum „sozialen Jetlag“ – interessante Forschungsthemen stehen beim INI.Kolloquium im Mittelpunkt des neuen Semesters. Die Vortragsreihe beginnt am 16. November, bei der Experten Einblicke in aktuelle Forschungsthemen geben. Zum Auftakt dreht sich im Audi Konferenz Center Ingolstadt am Dienstag, 16. November, alles um die neue Studienstruktur. Ein Thema, das in der deutschen Hochschullandschaft für intensive Diskussionen sorgt.

Diplom, Bachelor, Master, was braucht die Wissenschaft, was die Wirtschaft, und was brauchen die Studenten? – Mit dieser Frage befasst sich Prof. Michael F. Zäh von der TU München zum Auftakt des INI.Kolloquiums. Dabei macht er deutlich, wie sich die Bedingungen an den Hochschulen durch den Bologna-Prozess und die Reform des Hochschulrahmengesetzes verändert haben. Neuerungen, die nicht nur Dozenten und Studenten betreffen; auch Unternehmen müssen sich bei der Personalgewinnung neu orientieren.

Wie Mensch und Roboter im Automobil der Zukunft zusammenarbeiten und kommunizieren, darum geht es am Dienstag, 18. Januar, beim Vortrag von Prof. Martin Buss. Unter der Überschrift „Autos und Roboter als Partner?“ gibt der Leiter des „Institute of Automatic Control Engineering (LSR)“ einen Überblick über aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich technischer Systeme, die immer näher am und um den Menschen orientiert sind.

Zum Abschluss dieser Runde des INI.Kolloquiums (Dienstag, 15. Februar) dreht sich alles um den Biorhythmus des Menschen. Prof. Till Roenneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität München unterscheidet dabei zwischen Sonnenuhr, innerer und sozialer Uhr: Schlagen sie nicht im gleichen Takt, so sprechen Experten von „sozialem Jetlag“. Der Professor des Instituts für Medizinische Psychologie erläutert dieses Phänomen und diskutiert Lösungsvorschläge aus der Forschung für den unvermeidlichen „sozialen Jetlag“ von Schichtarbeitern.

Die Vorträge des Kolloquiums beginnen jeweils um 18 Uhr im Audi Konferenz Center, Ettinger Straße, in Ingolstadt. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist erforderlich unter www.audi.de/wissenschaftsprojekte (Rubrik „Universität zum Anfassen“). (Auto-Reporter.NET/sr)

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