Inklusionspreis 2013 geht an Volkswagen

16. Oktober 2013


Volkswagen ist gestern Abend in Berlin mit dem Inklusionspreis 2013 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt das langjährige Engagement von Volkswagen bei der Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Handicaps in einem Großunternehmen. Das Votum der Jury ist einhellig: „Volkswagen hat alles, was man sich an inklusivem Engagement von einem Großunternehmen und fairen Arbeitgeber wünscht."Das UnternehmensForum, ein bundesweiter und branchenübergreifender Zusammenschluss von Wirtschaftsunternehmen, hat den Inklusionspreis in fünf Kategorien an Firmen unterschiedlicher Größe verliehen, die Inklusion in der Wirtschaft in vorbildlicher Weise fördern und umsetzen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von behinderten Menschen. Die Auszeichnung nahmen der Personalleiter der Marke Volkswagen, Martin Rosik, und der Vorsitzende der Schwerbehindertenvertretung im Volkswagen Konzern, Klaus Wenzel, im Haus der Deutschen Wirtschaft entgegen.Die Jury, elf Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, darunter die Aktion Mensch, beeindruckte zum einen, dass Volkswagen eine Arbeitsgruppe Inklusion eingerichtet hat, die Inklusionsaktivitäten im Unternehmen koordiniert und weiterentwickelt. Zum anderen überzeugte die Vielfalt an Angeboten und Aktivitäten für Mitarbeiter mit Handicaps. So stehen künftig beim Vorsorgeprogramm Volkswagen Checkup bei Bedarf Dolmetscher für Gebärdensprache zur Verfügung.Volkswagen investiert kontinuierlich in Barrierefreiheit. Neubauten werden generell barrierefrei errichtet, darunter auch rund 120 Arbeitsplätze für Mitarbeiter mit Handicaps in einem neu erbauten Logistikzentrum in Wolfsburg. Wo es erforderlich ist, werden Gebäude umgestaltet. So wurden barrierefreie Arbeitsplätze, Betriebsrestaurants und Waschräume geschaffen. Für Mitarbeiter mit Tätigkeitseinschränkungen sind verschiedene Arbeitszeitmodelle – zum Beispiel Zwei-Schicht-Modelle mit Früh- und Spätschicht – eingeführt worden. Somit entfällt für sie die Nachtschicht. Allein am Volkswagen Konzernsitz in Wolfsburg arbeiten rund 2.500 schwerbehinderte Menschen mit verschiedenen Handicaps: Blinde und Gehörlose, Frauen und Männer mit unterschiedlichen Graden von Gehbehinderungen sowie Rollstuhlfahrer. Ebenso vielfältig sind die Angebote und Aktivitäten zur Inklusion. Im Wolfsburger Volkswagen Werk haben in den vergangenen Jahren rund 1.700 Mitarbeiter das Programm „Work2Work" durchlaufen. Mehr als 700 Beschäftigte arbeiten in rund 90 Tätigkeitsfeldern an passgenau eingerichteten Arbeitsplätzen. Für die Teilnehmer ist „Work2Work" ein Instrument zur Arbeitsplatzsicherung. Sie erfahren Bestätigung, tragen zur Wertschöpfung und zum Erfolg des Unternehmens bei. (Auto-Reporter.NET/hhg)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: