Kölscher Japaner Toyota TS040 Hybrid kämpft mit 1000 PS um WEC-Siege

28. März 2014

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Bei der diesjährigen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) geht das Kölner Toyota Racing Team mit zwei neuen LMP1-Boliden ins Rennen. Die Toyota TS040 Hybrid-Rennwagen werden von einem 382 kW/520 PS starken 3,7-Liter-Benziner sowie einem 353 kW/480 PS Elektro-Antriebssystem angetrieben. Die bislang verwendete Einheit von der Firma Denso an der Hinterachse wird vorn um eine E-Motor/Generator-Kombination aus dem Hause Aisin ergänzt - somit werden alle vier Räder angetrieben. Das neue Toyota Racing-Hybridsystem wurde speziell nach dem geänderten WEC-Reglement entworfen, das jetzt besonderen Wert auf Kraftstoffeffizienz legt.

So muss der Verbrauch im Vergleich zur Saison 2013 nun ein Viertel niedriger sein, was Änderungen beim Antriebsstrang und bei der Aerodynamik erforderte und besondere Anforderungen an den Fahrer stellt. Toyotas Hybridstrang spielt gerade hier seine Stärken aus: Die beim Bremsen gewonnene Energie wird über einen Inverter im NISHINBO Superkondensator gespeichert, der beim Beschleunigen die Elektromotoren versorgt. In Verbindung mit dem Achtzylinder-Benziner sorgt die Hybrideinheit des Toyota TS040 Hybrid für Vortrieb.

Das genannte technische Antriebskonzept kommt aus der japanischen Motorsport-Entwicklungsabteilung in Higashifuji, das Design von der Toyota Motorsport GmbH (TMG) aus Köln. Dort wurde ein besonderes Augenmerk auf die Aerodynamik gelegt, um größtmöglichen Anpressdruck und möglichst geringen Kraftstoffverbrauch zu erzielen, wie es ab dieser Saison vorgeschrieben ist. Lösungen wurden am Rhein auch für die Reglementsänderungen gefunden, die die Breite der Renner um zehn Zentimeter reduziert hatten.

Die WEC beginnt am 20. April in Silverstone/GB . Am Steuer der beiden TS040 Hybrid sitzen die Werksfahrer Alexander Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima (Startnummer 7), sowie Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Nicolas Lapierre mit Startnummer 8. (dpp-AutoReporter/wpr)

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