Kommt der Maybach bald von Aston Martin?

23. Dezember 2010


Der Luxusautobauer Aston Martin könnte künftig Daimlers Luxustochter Maybach fertigen. Im Gegenzug bekämen die Briten von den Stuttgartern die Motorentechnik. Entsprechende Verhandlungen zwischen beiden Hersteller liefen, berichtet die „FTD“ nach Informationen aus Stuttgarter Unternehmenskreisen.

„Wir sprechen immer wieder miteinander“, zitiert das Blatt einen Daimler-Sprecher. Aston Martin wollte sich nicht äußern. Dessen Chef Ulrich Bez hatte in der Vergangenheit keinen Zweifel daran gelassen, dass er bei der Marke Aston Martin noch Potenzial für Wachstum sieht. Allerdings würden die Briten bei einer Expansion auf Partner Wert legen, die sich bei Aston mit Motoren und Getriebe einbringen.

Daimler spekuliere auf das Know-how der Briten bei der Kleinserienproduktion, heißt es aus dem Unternehmen. Eine Möglichkeit der Zusammenarbeit böte die ausschließlich in Sindelfingen hergestellte Edelmarke Maybach, die in England bei Aston weiterentwickelt und gefertigt werden könne. Laut „FTD“ habe Daimler-Chef Dieter Zetsche vor wenigen Monaten erstmals wieder von einer „expansionsorientierten Strategie“ im Zusammenhang mit Maybach gesprochen. Die Edelmarke hatte sich 2009 nur in überschaubaren Größen verkauft. 200 Einheiten im vergangen Jahr nährten Gerüchte, die Marke könnte ganz eingestellt werden. Schließlich hatte die elitäre Konkurrenz wie RR ein Mehrfaches davon absetzen können. Aston Martin bringt es jährlich auf 6.000 Fahrzeuge. (Auto-Reporter.NET/arie)

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