Leichtbau-Gelenkwelle aus Stahl spart 50 Prozent Gewicht

27. August 2013


Die automobile Zukunft gehört unumstößlich dem Leichtbau. Den Beweis aber, dass bedeutende Gewichtsreduktion nicht nur ausschließlich durch neue und teure Hightech-Materialien zu erreichen ist, tritt IFA Rotorion während der IAA in Frankfurt an. Der Technologieführer aus Haldensleben stellt eine innovative Gelenkwelle aus Stahl vor, die um die Hälfte leichter ist als ein herkömmliches Produkt und somit eine Alternative zu einem vergleichbaren Produkt aus Kohlefaser ist. Die Serienproduktion der zweiteiligen Gelenkwelle wird im nächsten Jahr starten.Fest steht bereits heute, dass mindestens ein bedeutender internationaler Automobil-Hersteller 2014 rund 300.000 Fahrzeuge mit den Leichtbau-Gelenkwellen aus Stahl ausstatten wird, um durch die Gewichtsersparnis Kraftstoffverbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß seiner Modelle zu verringern. „Der Freigabe-Prozess steht unmittelbar vor dem erfolgreichen Abschluss. Es gibt bei den Dauertests und im Labor keinerlei Beanstandungen“, sagt Oliver Schimpf, Geschäftsführer von IFA Rotorion – Powertrain.Ausgangspunkt für dieses viel beachtete IFA-Entwicklungsprojekt war eine Anfrage aus dem Hochleistungs-Motorsport. Die geforderte Rennsportwelle für ein Fahrzeug aus der Rallye-Weltmeisterschaft sollte weiter aus Stahl produziert sein, jedoch bei unverändert hoher Steifigkeit und Lebensdauer deutlich leichter. Die IFA-Ingenieure meisterten die technologische Herausforderung mit Bravour und präsentierten einen verblüffenden Leichtbau-Prototypen. Das Gewicht betrug lediglich noch 6.500 Gramm, während eine herkömmliche Stahlwelle zwischen 10 und 14 Kilogramm auf die Waage bringt. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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