Licht-Test 2017: Jeder Zehnte ein Blender

20. November 2017

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Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhaftem Autolicht, jeder zehnte
blendet andere Verkehrsteilnehmer. Das ist das Ergebnis des
Licht-Tests 2017. Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben im Oktober
an mehreren Millionen Fahrzeugen die Beleuchtungen überprüft.
Insgesamt 90.000 dieser Tests flossen in die jetzt von Zentralverband
Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und Deutscher Verkehrswacht (DVW)
veröffentlichte Statistik ein. Die Bilanz: An 32,7 Prozent der Pkw
wurde die Lichtanlage beanstandet. Damit hat sich die Anzahl an Pkw
mit Mängeln im Vergleich zu 2016 um 0,7 Prozentpunkte
verschlechtert.

 

Ganz oben auf der Mängelliste stehen nach wie vor die
Hauptscheinwerfer mit 23,2 Prozent (2016: 21,3 Prozent). Gestiegen
ist sowohl der Anteil der Blender mit zu hoch eingestellten
Scheinwerfern (2017: 10 Prozent / 2016: 9,6 Prozent) als auch die
Quote zu niedrig eingestellter Frontlichter, welche die Straße nicht
richtig ausleuchten (2017: 9,9 Prozent / 2016: 8 Prozent). Bei 3715
der statistisch erfassten Fahrzeuge war ein Hauptscheinwerfer
komplett ausgefallen (2017: 4,1 Prozent / 2016: 4,5 Prozent), bei 326
Pkw sogar beide (2017: 0,4 Prozent / 2016: 0,7 Prozent). In 8,6
Prozent der Tests fiel die rückwärtige Beleuchtung auf (2016: 8,3
Prozent) und in vier Prozent das defekte Bremslicht (2016: 3,9
Prozent).

 

Der Licht-Test wird gemeinsam von ZDK und DVW organisiert.
Die Renault Deutschland lobte sogar einen Mégane als Hauptpreis aus; Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Partner der Aktion 2017
sind neben Renault auch Osram, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe, der
Zentralverband der Augenoptiker und der ADAC. (dpp-AutoReporter/wpr)

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