Lust auf Autokauf ungebrochen

16. November 2017

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Dieselskandal hin, neue Mobilitätskonzepte her: Die Lust der
Deutschen auf den eigenen fahrbaren Untersatz ist ungebrochen. 13
Prozent der Bundesbürger planen, sich innerhalb von drei Monaten ein
Auto zu kaufen. Vor allem Neuwagen sind gefragt - und die dürfen
auch gern etwas teurer sein. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des
halbjährlich erhobenen CreditPlus-Verbraucherindex, für den das
Marktforschungsinstitut Toluna 2.000 Deutsche repräsentativ befragt
hat.

 

Insgesamt hat sich die Anschaffungsneigung der Deutschen in Bezug
auf Automobile recht stabil gehalten: Im Frühjahr 2017 planten mit
14 Prozent nur geringfügig mehr Deutsche, sich innerhalb von drei
Monaten ein Auto zu kaufen, als jetzt im Herbst. Vor einem Jahr lag
diese Quote mit elf Prozent etwas unter dem aktuellen Wert.

 

Die Nachfrage nach Neuwagen ist doppelt so hoch wie die nach
Gebrauchten: Zwei von drei Deutschen, die einen Autokauf planen,
möchten sich einen Neuwagen anschaffen - einen Gebrauchten strebt
einDrittel an. Die fahrbaren Untersätze dürfen auch gern etwas mehr
kosten: 30 Prozent der Autokäufer in spe wollen zwischen 12.500 und
25.000 Euro ausgeben. Vor einem Jahr suchten nur 27 Prozent in diesem
Preissegment, im vergangenen Frühling 28 Prozent. Für Autos der
Preisklasse ab 25.000 Euro interessieren sich aktuell 29 Prozent, der
gleiche Anteil wie vor einem Jahr.

 

Die gestiegene Nachfrage nach Autos ab 12.500 Euro spiegelt sich
auch in der erlebten Preisentwicklung auf dem Automobilmarkt wider:
47 Prozent der Deutschen sind der Überzeugung, dass PKW in den
vergangenen fünf Jahren teurer geworden sind - nur vier Prozent
meinen, die Preise seien gesunken. 21 Prozent sehen die
Anschaffungskosten für Automobile auf einem gleichbleibenden Niveau.

 

Im August und September 2017 wurden 2000 Personen ab 14 Jahren
online durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie
ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.
(dpp-AutoReporter/wpr)

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