Mechanischer Turboladerschaden erfordert Tausch des Ladeluftkühlers

24. Juli 2013


Nach einem mechanischen Schaden des Turboladers genügt es nicht nur diesen zu ersetzen. Auch ein Austausch des Ladeluftkühlers wird laut Klima- und Kühlungsexperte Behr Hella Service erforderlich. Denn im Fall eines Turboladerschadens können sich Öl und Metallspäne im Ladeluftkühler ansammeln und so durch Verschmutzung oder Blockade die Motorleistung mindern. Viel gravierender ist jedoch der Fall, wenn sich die im Ladeluftkühler verbliebenen Metallspäne lösen und in den Verbrennungsraum des Motors gelangen. Die Folge können zum Teil erhebliche Motorschäden sein. Das Spülen des Ladeluftkühlers stellt laut der Experten von Behr Hella Service verglichen mit dem Austausch jedoch keine sichere Alternative dar. Da nicht vollständig gewährleistet werden kann, dass durch den Spülvorgang alle Späne entfernt werden. Zudem lassen sich beispielsweise Ladeluftkühler mit Turbulenzeinlagen konstruktionsbedingt nicht spülen oder reinigen. Spülen ist lediglich eine probate Methode, um geringfügige Mengen an Öl, die sich im Ladeluftkühler angesammelt haben, zu entfernen. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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