Medizinische Kompetenz der ADAC Luftrettung bei der Offshore-Rettung

27. Oktober 2013


Schwerverletzte oder akut erkrankte Patienten an exponierten Notfallorten stellen eine große Herausforderung an die rettungsdienstlichen Versorgungsstrukturen dar. Insbesondere im alpinen und maritimen Bereich sind Hubschrauber, die mit einer Winde ausgestattet sind, häufig die idealen und einzigen Rettungsmittel für derartige Notfallkonstellationen. Deshalb trainiert die ADAC Luftrettung die Windenrettung mehrmals im Jahr. Gerade für Arbeiter, die im Offshore-Bereich, z. B. in Windparks oder auf Arbeitsplattformen tätig sind, stellt der Hubschrauber den schnellsten Weg der Rettung im Notfall dar. Der ADAC hat bereits frühzeitig erkannt, dass unter anderem durch den rasanten Zuwachs von Offshore-Windparks eine Versorgungslücke außerhalb des Wirkungsbereiches der öffentlich-rechtlichen Rettung entstehen würde. Um diese zu schließen und im Notfall schnell und effizient Hilfe leisten zu können, hat sich die ADAC Luftrettung GmbH mit Wiking Helikopter Service GmbH zusammengeschlossen. Wiking hat mit über 40 000 Windenmanövern über See, bereits langjährige Offshore-Erfahrung und stellt die Hubschrauber und Piloten.Für den notfallmedizinischen Part, also für das medizinische Personal, die Ausrüstung und die rettungsdienstliche Logistik ist die ADAC Luftrettung zuständig. Neben diesem operativen Teil bringen sich die „Gelben Engel der Lüfte“ aber vor allem mit ihrer umfassenden Expertise im Bereich Luftrettung und Notfallversorgung in die Kooperation ein.Die ADAC Luftrettung verfügt über langjährige Kompetenz in den Verfahren der Windenrettung in Kombination mit einer situationsgerechten Patientenversorgung unter schwierigen Umgebungsbedingungen. Um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden und das Know-how weiter auszubauen, finden mehrmals im Jahr intensive Windentrainings mit Patientensimulationstraining statt. (Auto-Reporter.NET)

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