Mehr als 440 junge Wissenschaftler promovieren bei Volkswagen in Deutschland

31. Oktober 2013


Mehr als 500 Fachbesucher haben den Doktorandentag des Volkswagen Konzerns besucht. Im Wolfsburger MobileLifeCampus stellten 78 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsarbeiten vor. Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr Elektromobilität und Nachhaltigkeit. Insgesamt betreut Volkswagen mehr als 440 junge Frauen und Männer bei ihrer Promotion.Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Prof. Dr. Martin Winterkorn, sagte: „Mit der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übernimmt Volkswagen gesellschaftliche Verantwortung und investiert zugleich in die eigene Zukunft. Denn zur Lösung komplexer Aufgaben braucht das Unternehmen auch künftig die klügsten Köpfe, die besten Ideen. Volkswagen legt deshalb großen Wert auf den intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Unsere Doktorandinnen und Doktoranden bilden dabei eine wichtige Brücke."Der Personalvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Horst Neumann, sagte: „Innovationskraft gehört in der Automobilindustrie zu den entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Hoch qualifizierter Nachwuchs ist für den Fortschritt unentbehrlich. Der Volkswagen Konzern mit seinen Marken von Audi bis Porsche bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hervorragende Bedingungen. Sie arbeiten an unterschiedlichsten Projekten im gesamten Unternehmen - von der Technischen Entwicklung über die Produktion und Personalarbeit bis zu Vertrieb und Marketing."Auf dem Wolfsburger MobileLifeCampus präsentierten die Doktorandinnen und Doktoranden in einer Ausstellung Professoren und Fachbesuchern aus dem Unternehmen ihre Promotionsarbeiten, die sich mit Themenstellungen aus zehn Fachbereichen befassen. Allein zwölf der Aussteller forschen zur Elektromobilität, neun weitere zu Fragen der Nachhaltigkeit. Aus dem Bereich Fahrzeugtechnik beispielsweise stellte Arvid Braumann seine Arbeit zu Bedienkonzepten im Elektrofahrzeug vor. Antonia Mücke aus dem Bereich Produktion erläuterte ihre Arbeit zu lackbenetzungsstörenden Substanzen. Carolin Engel aus dem Bereich Personal und Organisation präsentierte ihre Forschung zu Ergo-Schichtmodellen.Die Doktoranden bei Volkswagen fertigen ihre Dissertationen innerhalb von drei Jahren an. Sie arbeiten dabei eng mit dem jeweiligen Fachbereich zusammen, der ihnen auch einen Promotionsbetreuer an die Seite stellt. Nach der Promotion ist die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis bei Volkswagen möglich. Die Doktorandensprecher Teresa Daubenmerkl und Christoph Kröger betonten: „Die Dissertationsthemen sind eng mit den Projekten der jeweiligen Abteilung verknüpft. Unsere Einbindung im Unternehmen und die daraus entstehende Vernetzung mit Fachexperten ist äußerst hilfreich, in Seminaren des Doktorandenprogramms können wir uns darüber hinaus fachlich und überfachlich qualifizieren." (Auto-Reporter.NET/hhg)

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