Mercedes AMG und Aston Martin Lagonda planen technische Partnerschaft

26. Juli 2013


Mercedes-AMG, die High Performance-Marke von Daimler, und Aston Martin Lagonda planen eine technische Partnerschaft. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute unterzeichnet. Hauptbestandteile der geplanten Partnerschaft sind Liefervereinbarungen zwischen Mercedes-AMG, Mercedes-Benz Cars und Aston Martin. Mercedes-AMG wird Aston Martin Motoren liefern, während Mercedes-Benz Cars den britischen Luxus-Sportwagenhersteller mit Elektrik-/Elektronik-Bauteilen für künftige Aston Martin Modelle versorgen wird.Zusätzlich zu diesen Vereinbarungen wird Daimler in mehreren Schritten entsprechend der Entwicklung der technischen Partnerschaft unentgeltlich bis zu fünf Prozent Anteile an Aston Martin erhalten und gleichzeitig einen Beobachterstatus im Vorstand von der britischen Edelschmiede bekommen. Der Absichtserklärung zufolge planen beide Unternehmen die Unterzeichnung endgültiger Vereinbarungen in der zweiten Jahreshälfte. Die gesamte Transaktion erfolgt vorbehaltlich des Abschlusses der endgültigen Vereinbarung und sofern erforderlich der Erteilung behördlicher Genehmigungen. Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mercedes-AMG GmbH: “Wir sind stolz, mit Aston Martin zusammenzuarbeiten und sie mit Antriebskomponenten und Elektrik-/Elektronik-Bauteilen für ihre zukünftigen Sportwagen versorgen zu können. Dies unterstreicht die führende technologische Rolle von AMG im Hochleistungsbereich und ist für beide Seiten eine Win-win-Situation.” Ian Minards, Leiter Produktentwicklung bei Aston Martin, erklärt: „Wir haben AMG bewusst als Basis für diesen Entwicklungsprozess des Antriebsstrangs gewählt. Aston Martin bezieht modernste Technologien von ausgewählten Lieferanten weltweit. Die Möglichkeit, Technologien der Mercedes-AMG GmbH in unsere Sportwagen der nächsten Generation zu integrieren, ist ganz klar eine gute Nachricht." Nicht zuletzt aus Wettbewerbsgründen vereinbarten beide Parteien bis auf weiteres Vertraulichkeit über weitere Einzelheiten zur geplanten Partnerschaft, die bereits 2008 unter dem Projektnamen „Alligator“ schon einmal im Gespräch war. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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