Mercedes-Werk Hamburg investiert 5,7 Millionen in Blockheizkraftwerk

22. März 2016

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Im Mercedes-Benz-Werk Hamburg wird ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk gebaut, das den CO₂-Ausstoß am Standort um rund 5000 Tonnen pro Jahr reduzieren soll. Beim offiziellen Ersten Spatenstich sagte der Standortverantwortliche Wolfgang Lenz: „Durch den Einsatz energetisch effizienter Technologien leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und machen uns gleichzeitig unabhängiger von der privaten Energieversorgung". Daimler investiert rund 5,7 Millionen Euro in das neue Blockheizkraftwerk, das in Zukunft den Grundbedarf des Standortes an Wärme sowie wesentliche Umfänge des Strombedarfs abdecken wird. Das Werk Hamburg produziert Achsen und -komponenten, Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie und Leichtbaustrukturteile.

Das Heizkraftwerk arbeitet mit einem 16-Zylinder-V-Motor mit angeflanschtem Synchrongenerator sowie einem Wärmepufferspeicher mit 100.000 Liter Wasser und erreicht einen Wirkungsgrad von nahezu 90 Prozent. Durch die effiziente Energieerzeugung mit einer sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung wird der CO₂-Ausstoß im Mercedes-Benz Werk Hamburg um rund 5000 Tonnen pro Jahr reduziert. Das Kraftwerk wird in die bestehende Infrastruktur des Hamburger Werks integriert. Eine Rohrleitung wird die Verbindung zum bestehenden Kesselhaus im ‚Gebäude 7‘ darstellen. Mit einem Gewicht von rund 14 Tonnen und einer Feuerungsleistung von insgesamt 3,2 Megawatt könnte das neue Kraftwerk etwa 640 durchschnittliche Haushalte mit Wärme und Strom versorgen. Das Blockheizkraftwerk im Norden des Werks soll nach neunmonatiger Bauzeit im November 2016 in Betrieb gehen. (dpp-AutoReporter/wpr)

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