Mitsubishi gibt Gas bei Stromern

17. April 2010

Wie die Lithium Energy Japan (LEJ), ein Joint-Venture-Projekt von GS Yuasa, der Mitsubishi Corp. und Mitsubishi Motors Corp., jetzt ankündigte, sollen die Produktionskapazitäten von Lithium-Ionen Batterien für den Mitsubishi i-MiEV erweitert werden. So wird im japanischen Ritto ein neues Werk für die Batterieherstellung entstehen, das bereits Anfang 2012 mit der Fertigung beginnt.

4,4 Millionen Batterien sollen künftig an dem neuen Standort gefertigt werden; genügend Energie, um 50.000 E-Fahrzeuge zu versorgen. LEJ lässt sich das neue Projekt knapp 37,5 Milliarden Yen (300 Mio. Euro) kosten.

Im Werk Kusatsu baut LEJ die Produktion bis Juni 2010 auf eine Kapazität von 600.000 Batterien aus, mit denen 6.800 Elektrofahrzeuge bestückt werden können. Ab Dezember dieses Jahres sollen im Werk Kyoto eine Million Batterien gefertigt werden. Ziel ist es, spätestens 2012 die jährliche Produktionskapazität auf sechs Millionen Stromspeicher für 67.800 Elektrofahrzeuge hochgefahren zu haben. Als nächsten Schritt planen die Japaner die Produktionsausweitung in allen drei Werken für die Ausrüstung von 100.000 E-Fahrzeugen jährlich.

Die beim Mitsubishi i-MiEV verwendeten Lithium-Ionen-Batteriepakete bestehen aus 22 Modulen mit je vier Zellen. Die Anordnung der Batterien im Karosserieboden senkt den Fahrzeugschwerpunkt und kommt der Fahrstabilität und einem agilen Handling zugute. Seit Sommer vergangenen Jahres ist der i-MiEV auf dem japanischen Markt erhältlich. (auto-reporter.net/br)

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