Motorradfahrer verbessern ihre Unfallbilanz

11. Mai 2010

Wie der Auto Club Europa (ACE) berichtet, geht die Zahl der Motorradunfälle langsam aber sicher zurück. Im vergangenen Jahr ereigneten sich rund 10.000 Biker-Unfälle weniger als noch zu Beginn des Jahrzehnts, wird berichtet. Dieser positive Trend ist umso bemerkenswerter, als dass der Bestand an motorisierten Zweirädern in etwa gleich geblieben ist.

Im letzten Jahr kamen bei Verkehrsunfällen, an denen Motorradfahrer beteiligt waren, 789 Verkehrsteilnehmer ums Leben; davon wurden 750 Motorradfahrer selbst oder deren Beifahrer getötet. Das ist der bisher niedrigste Stand innerhalb der letzten zehn Jahre; im Jahr 2000 starben noch 1.188 Menschen bei derartigen Unfallen. Ebenfalls rückläufig ist die Zahl der Schwer- und Leichtverletzten bei Unfällen mit Personenschäden, in die Motorradfahrer verwickelt waren, so der ACE unter Berufung auf Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Fast 19 Prozent der Verkehrstoten in Deutschland gehen auf das Konto von Motorradunfällen, obwohl der Anteil von Motorrädern am motorisierten Straßenverkehr nur knapp 7,5 Prozent beträgt. Motorradfahrer sollten die oft unterschätzte Kraft ihrer Maschinen nicht voll ausreizen. Besser sei es beispielsweise, Angebote spezieller Fahrtrainings aufzugreifen, um einen eigenen wirksamen Beitrag dafür zu leisten, Unfälle künftig besser zu verhüten.

So gut und richtig der Rat des ACE ist, geht nichts daran vorbei, dass auch routinierte und trainierte Motorradfahrer oftmals Opfer unaufmerksamer Verkehrsteilnehmer werden. Eine Gefahr, für die auch Pkw-Fahrer ständig sensibilisiert werden sollten. (auto-reporter.net/sr)

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