NABU und VW Leasing Erfolgreiche Wiedervernässung im Lichtenmoor

26. August 2013


Mit einem symbolischen Lückenschluss zur Wiedervernässung von Flächen im Lichtenmoor in Niedersachsen haben der NABU und die Volkswagen Leasing GmbH jetzt erfolgreiche Maßnahmen zum Moorschutz im Naturschutzgebiet „Weißer Graben“ abgeschlossen. Die Wiederherstellung der moortypischen Wasserstände hilft nicht nur dem Kranich oder dem Hochmoorbläuling, einer gefährdeten Schmetterlingsart, sondern leistet auch einen Beitrag zum Schutz des Klimas.NABU-Präsident Olaf Tschimpke :„Nur durch die gemeinsamen Anstrengungen aller Partner in den Gemeinden, des Landkreises und der Naturschutzverbände wurde dieses Projekt zu einem Erfolg und zeigt, was langjähriges Engagement vor Ort bewirken kann.“ Lars-Henner Santelmann, Vertriebsvorstand der Volkswagen Financial Services AG: „Auch im Lichtenmoor wird deutlich, worauf es beim nachhaltigen Wirtschaften und der Umsetzung konkreter Klimaschutzprojekte ankommt: Eine vertrauensvolle Basis in der Zusammenarbeit und einen langen Atem aller Beteiligten.“Seit dem Jahr 2009 engagieren sich der NABU und die Volkswagen Leasing GmbH gemeinsam für den Moorschutz in Deutschland. Aufbauend auf die ersten Erfolge wurde Ende 2011 der Deutsche Moorschutzfonds gegründet, der seitens der Volkswagen Leasing mit einem Gesamtvolumen von 1,6 Millionen Euro ausgestattet wird. Durch dieses Finanzierungsinstrument werden mittlerweile über zehn Moorschutzprojekte deutschlandweit unterstützt. Ursprünglich war das Lichtenmoor eine über 2.000 Hektar große Hochmoorlandschaft. Davon ist heute nur noch ein kleiner Teil erhalten. Der NABU und seine Partner konzentrieren sich in ihrem Engagement auf die Moorflächen in den Naturschutzgebieten „Weißer Graben“ und „Holtorfer Moor“. Wie bodenkundliche Gutachten zum klimarelevanten Gasaustausch ergeben haben, kann neben der naturschutzfachlichen Aufwertung hier auch ein bedeutender Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden. Bei einem optimalen Verlauf können auf lange Sicht in diesen beiden Schutzgebieten Emissionen von über 180.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid vermieden werden. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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