Neue Kunststofflackiererei im Werk Wolfsburg verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie

21. August 2013


Nach nur 18 Monaten Bauzeit hat im Volkswagen Werk Wolfsburg die modernste Kunststoffteile-Lackiererei der Autobranche den Betrieb aufgenommen. Die Anlage senkt den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent, die Emissionen beim Lackierprozess fallen sogar um 90 Prozent. Damit leistet die neue Technik einen wichtigen Beitrag, um die Produktion in Wolfsburg umweltfreundlicher zu gestalten. Nach Inbetriebnahme können 120 Mitarbeiter in der Anlage bis zu 4.000 Stoßfänger täglich lackieren.„Der Betrieb der neuen Lackiererei verbindet innovative Prozesse mit geringer Umweltbelastung und höchster Effizienz“, fasste Projektleiter Thomas Müller das Projekt zusammen. „Dafür haben wir uns im gesamten Konzern umgeschaut und Technologien aus verschiedenen Werken zusammengeführt.“Im Gegensatz zu älteren Anlagen benötigt die neue Kunststoffteile-Lackiererei für die Reinigungsvorgänge während des Lackierprozesses kein Wasser. Die entstehenden Lackstäube werden mithilfe von Steinmehl gebunden. So trägt die neue Lackiererei in besonderem Maße dazu bei, die Ziele des „Think Blue. Factory.“-Programms der Marke Volkswagen Pkw zu erreichen. Bis 2018 soll die Produktion konzernweit um 25 Prozent umweltfreundlicher werden. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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