Neumann will Opel-Chef bleiben

15. März 2017

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Opel-Chef Karl-Thomas Neumann (56) will auch nach der Übernahme durch die französische PSA-Gruppe (Peugeot, Citroën, DS) an der Spitze des Autobauers bleiben, wie er in einem Interview der ‚auto motor und sport‘ sagt. Mit PSA-Chef Carlos Tavares verstehe er sich sehr gut: „Tavares ist ja ein sehr klarer Typ mit hohem Anspruch, das gefällt mir sehr."

Und weiter betont der Niedersachse: „Opel wird weiterhin eine eigene Führung, ein eigenes Design, eine eigene Entwicklung haben. Wir werden uns nicht ähnlicher werden, denn gerade die Differenzierung macht uns als Marken aus."

Auch mit der neuen Konzernmutter PSA will sich Opel auf Europa konzentrieren. Die lange geforderte Expansion Opels nach China, die GM verhindert hat, sieht Neumann skeptisch: „Dort eine neue Marke einzuführen, verlangt ein sehr hohes Investment. Der chinesische Markt ist nicht mehr das Allheilmittel, um die Probleme auf anderen Märkten zu kurieren. Für uns geht es erst mal darum, in Europa nachhaltig Gewinn zu machen."

Opel kann auch in Zukunft GM-Technik nutzen - auch bei der Elektromobilität: „Und zwar nicht nur, solange der Ampera-e läuft, sondern auch für die Folgeprojekte." Auch der unter dem Voreigentümer General Motors (GM) beschlossene Modellfahrplan soll eingehalten werden. „Das ist das Wichtigste an dem Deal zwischen GM und PSA: Opel darf ihre gesamte Produktstrategie umsetzen. Wir bringen alle geplanten Modelle und unser zweites Flaggschiff gehört dazu." (dpp-AutoReporter/wpr)

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