Nicht nur beim Absatz erzielt Volkswagen in 2013 Rekordwerte

13. März 2014

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Mit weltweit 9,731 Millionen verkauften Fahrzeugen - das sind immerhin 455.000 Einheiten mehr als in 2012 - hat der Volkswagen-Konzern im vergangenen Jahr einen Rekordabsatz erzielt. Doch nicht nur auf diesem Gebiet haben die Wolfsburger mit ihren zwölf Marken und mehr als 310 Modellen die selbstgesteckten Ziele übertroffen.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 4,3 Milliarden Euro bzw. 2,2 Prozent auf 197,0 Milliarden Euro, das Operative Ergebnis konnte auf 11,7 Milliarden (+ 1,5 Prozent) angehoben werden. Und die Kapitalrendite des Konzernbereichs Automobile betrug satte 14,5 Prozent.

Das Konzernergebnis vor Steuern belief sich auf 12,4 Milliarden Euro, ist mit 2012 (25,5 Milliarden Euro) aber nicht vergleichbar, da damals Bewertungseffekte in Höhe von insgesamt 12,3 Milliarden Euro aus der Integration von Porsche einen wesentlichen Einfluss für das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte hatten. Nach Steuern wurde in 2013 ein Gewinn von 9,1 Milliarden Euro erreicht, an dem auch die Aktionäre kräftig beteiligt werden sollen. Vorgeschlagen wird eine Dividende von 4,00 bzw. 4,06 Euro je Stamm- bzw. Vorzugsaktie.

Ergebnisse also, die sich sehen lassen können. Vor allem vor dem Hintergrund herausfordernder Marktumfelder - speziell in Europa und Südamerika, aber auch in einigen Schwellenländern. Nicht ganz unbeteiligt daran war aber auch das nach wie vor sehr erfolgreiche China-Geschäft. Dort wurden im vergangenen Jahr nicht nur über drei Millionen Fahrzeuge produziert, sondern das anteilige Operative Ergebnis belief sich auf satte 4,3 Milliarden Euro.

„Im laufenden Jahr", so Volkswagen-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn heute auf der Bilanz-Pressekonferenz in Berlin, „werden die Herausforderungen an die Automobil-Industrie sicherlich nicht geringer werden. Und auch unsere eigenen Ziele sind ehrgeizig. Bis 2018 wollen wir nicht nur mindestens zehn Millionen Fahrzeuge pro Jahr ausliefern, sondern auch die zufriedensten Kunden, die motiviertesten Mitarbeiter haben und eine starke Vorsteuerrendite von mindestens acht Prozent erreichen.

Was das Volumenziele anbelangt, so stehen die Chancen gut, die Zehn-Millionen-Marke schon in diesem Jahr zu übertreffen - vier Jahre früher als geplant. Das wäre ein wichtiger Etappenerfolg und ein zusätzlicher Motivationsschub. Aber neben diesem „Volumenwachstum", das wir natürlich weiter verfolgen werden, konzentrieren wir uns jetzt mehr denn je auf „Qualitatives Wachstum". Und da sind die entscheidenden Säulen Ergebnisqualität, Entwicklungs- und Innovationsqualität und nicht zuletzt Personalqualität.

Dafür wenden wir viel Kraft, Know-how und auch Geld auf. Bis 2018 investiert der Volkswagen-Konzern im Automobilbereich rund 84 Milliarden Euro in seine Werke, Produkte und Technologien. Hinzu kommen über 18 Milliarden Euro durch unsere Joint Ventures in China - finanziert aus dem eigenen Cash-Flow. Dieses 100-Milliarden-Programm setzt ein deutliches Signal: Wir treiben die Strategie 2018 mit aller Konsequenz voran. Und deshalb bin ich mir auch sicher, dass wir die kommenden Herausforderungen einmal mehr gut meistern werden." (dpp-AutoReporter/Hans H. Grassmann)

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