Opel wertet Standort Kaiserslautern auf

16. September 2010

Gute Nachrichten für den Opel- Standort Kaiserslautern: Die Rüsselsheimer investieren. Sie erweitern ihre Motorenproduktion und strukturieren die Komponentenfertigung neu. Ab 2014 werde das Werk jährlich 230.000 Einheiten des weiterentwickelten 2,0-Liter-Dieselmotors bauen, teilte das Unternehmen mit. Zudem werden neue Großpressen und Schweißanlagen zur Fertigung von Karosserieteilen installiert. In Kaiserslautern will Opel auch Komponenten des künftigen Opel Zafira produzieren.

Mit seiner Strategie, in neue Motoren und das Presswerk zu investieren, stärkt der Autobauer den pfälzischen Standort. Die neuen 2,0-Liter-Selbstzünder, die die strenge Umweltnorm Euro 6 erfüllen, werden u.a. Opels Flaggschiff Insignia und die nächste Generation der Großraumlimousine Zafira antreiben. Dazu wird das Werk Kaiserslautern in der Motorenproduktion den Dreischichtbetrieb einführen.

Durch die Verdoppelung der Pressenkapazität und eine weitgehende Neustrukturierung der Komponentenfertigung soll das pfälzische Werk künftig in die Lage versetzen, alle Automobilwerke des Herstellers mit Komponenten zu beliefern. Zum Programm gehören Motoren ebenso wie Blechpressteile, Aluminiummotorhauben, Fahrwerkskomponenten und Unterzusammenbauten von Fahrzeugkarosserien. „Die neuen Fertigungsaufträge bedeuten eine deutliche Stärkung des Standorts Kaiserslautern in seiner Rolle als Zentrum der Komponentenfertigung im europäischen Opel/Vauxhall-Produktionsverbund“, sagt Reinald Hoben, Mitglied der Opel-Geschäftsführung und verantwortlich für den Produktionsbereich.

Der Betriebsratsvorsitzende von Opel Kaiserslautern, Alfred Klingel, begrüßt die Investitionen in das 1966 gegründete Werk: „Die Sicherung der Motorenfertigung, neue Teileaufträge und die konsequente Ausrichtung des Werks als Komponentenzentrum, die wir immer gefordert haben, geben Opel Kaiserslautern Zukunft.“ In Kaiserslautern sind derzeit 3.100 Mitarbeiter beschäftigt. (Auto-Reporter.NET/arie)

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