IAA 2017: Audi g-tron – saubere Alternative für Vielfahrer

15.September 2017

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Audi zeigt mit seiner g-tron-Flotte, wie sich sportliches Fahren
mit Effizienz und Umweltfreundlichkeit verbinden lässt und
unterbreitet seine Kunden ein nachhaltiges Angebot: für den Betrieb
eines A3 Sportback g-tron (seit 2014) bzw. der beiden neuen Modelle
A4 Avant g-tron und A5 Sportback g-tron gibt es vorübergehend für
drei Jahre serienmäßig das klimaschonenden Audi e-gas. Kunden
zahlen nur den regulären Preis für Erdgas. Damit senkt Audi die
CO2-Emissionen der g-tron-Flotte im Gasbetrieb um 80 Prozent im
reinen Gasbetrieb (CNG = compressed natural gas) – bei einer
‚well-to-wheel‘-Betrachtung. Diese Umweltbilanz bezieht die
Kraftstoffproduktion und den Fahrbetrieb des Autos mit ein; der
Vergleich basiert auf einem entsprechenden Modell der gleichen
Leistungsklasse mit Benzinmotor.

„Mit unserer g-tron-Flotte schließen wir die Lücke zur
klimafreundlichen Langstreckenmobilität“, sagt Martin Sander,
Audi-Vertriebschef Deutschland: „Die große Reichweite, kurze
Tankzeiten und ein geringer Verbrauch sind gerade für Vielfahrer von
großem Vorteil.“

Mit momentan rund vier Euro pro 100 Kilometer haben g-tron-Kunden
deutlich niedrigere Kraftstoffausgaben als bei einem Benzinmotor der
gleichen Leistungsklasse. Und auch die Kfz-Steuer ist dank der
geringeren CO2-Emissionen günstiger. Das Tankmodul in A4 Avant
g-tron und A5 g-tron besteht jeweils aus vier Gasflaschen mit einem
Fassungsvermögen von insgesamt 19 Kilogramm sowie einem
25-Liter-Benzintank. Damit haben die Modelle eine Reichweite von
jeweils bis zu 500 Kilometern im reinen CNG-Betrieb. Die
Gesamtreichweite beträgt bis zu 950 Kilometer.

Darüber hinaus sind die beiden Modelle sehr klimafreundlich: Im
Gasbetrieb und mit S tronic stoßen sie fast ein Fünftel weniger CO2
aus (102 Gramm pro Kilometer) als im Benzinbetrieb (126 Gramm pro
Kilometer). Dieser Wert steigert sich weiter mit dem grünen
Kraftstoff Audi e gas: Damit emittieren die Audi g-tron-Modelle
80 Prozent weniger CO2 als ein Benziner in der gleichen
Leistungsklasse. Audi produziert das synthetische e-gas mithilfe
erneuerbarer Energien aus Wasser und CO2 oder aus Reststoffen wie
Stroh und Grünschnitt. Dabei bindet Audi e-gas insgesamt genau die
Menge an CO2, die das Auto später emittiert.

Kunden, die den A3 Sportback g-tron, A4 Avant g-tron oder A5
Sportback g-tron bis zum 31.5.2018 bestellen, erhalten die Versorgung
mit Audi e-gas drei Jahre lang serienmäßig. Sie tanken ihr
g-tron-Modell an jeder beliebigen CNG-Tankstelle und bezahlen dafür
den regulären Erdgas-Preis. Audi sichert die grüne Eigenschaft und
damit die entsprechende CO2-Reduktion, indem das Unternehmen im
Hintergrund die berechnete Menge in Form von Audi e-gas wieder ins
Erdgasnetz einspeist. Der TÜV Süd überwacht und zertifiziert das
Verfahren.

Audi und seine Partner produzieren das Audi e-gas in
unterschiedlichen Verfahren und mehreren Anlagen sowohl in
Deutschland, als auch anderen Ländern Europas. Unter anderem gewinnt
das Unternehmen das e-gas in seiner eigenen Power-to-Gas-Anlage im
niedersächsischen Werlte. Der Prozess: Vorwiegend überschüssiger
Ökostrom betreibt drei Elektrolyseure, die Wasser in Sauerstoff und
Wasserstoff spalten. In der anschließenden Methanisierung reagiert
der Wasserstoff mit CO₂. Dadurch entsteht synthetisches Methan –
das Audi e-gas. Es wird ins europäische Gasnetz eingespeist und
ersetzt bilanziell die Menge Erdgas, die ein g-tron-Modell im Neuen
Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) verbraucht. (dpp-AutoReporter/wpr)

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