Paris Motor Show 2010: Elektro-smart auf zwei Rädern

24. September 2010

Mit dem rein elektrisch angetriebenen Roller präsentiert smart eine weitere Lösung für intelligente urbane Mobilität. Die innovative Zweirad-Studie überträgt die typischen Vorteile des E-Auto-Pioniers smart fortwo electric drive konsequent auf zwei Räder: kompakte Abmessungen, Wendigkeit, hohe Sicherheitsstandards und markentypischer Fahrspaß, nicht zuletzt durch einen effizienten und lokal emissionsfreien Antrieb.

Zusätzlich zu seinen innovativen technischen Lösungen überzeugt der neue escooter durch sein eigenständiges und modernes Design sowie durch einfache Handhabung. Weiterer Pluspunkt: die Integration von Smartphones. Die weiterentwickelte smart drive kit App übernimmt vielfältige Funktionen wie etwa die des Tachometers oder einer Reichweitenanzeige. Weltpremiere hat das smarte Zweirad auf der Mondial de l'Automobile Paris 2010, die auch einen Ausblick auf künftige Null-Emissions-Produkte der Marke smart gibt.

Im urbanen Verkehr stellt der Elektro-Roller eine Ergänzung oder Alternative zum Auto dar; mit einem Plus an Beweglichkeit, mit vorbildlichem Komfort und einer wegweisenden Sicherheitsausstattung. Die tragende Chassisstruktur des Elektro-Rollers wurde bewusst der Tridion-Sicherheitszelle des smart fortwo nachempfunden. Modernste LED-Technik in Frontscheinwerfer, Rücklicht und Bremsleuchte sorgt dafür, dass der Fahrer bei Dunkelheit gut sieht und das Fahrzeug gesehen wird.

Für den Antrieb sorgt ein scheibenförmiger, sehr kompakter und mit 4 kW dennoch leistungsfähiger Radnaben-Elektromotor im Hinterrad. Da der Motor keinen Platz im Chassis beansprucht, steht dort mehr Stauraum zur Verfügung. Vorder- und Hinterrad werden an eleganten Einarmschwingen geführt.

Die maximale Geschwindigkeit des smart escooters liegt bei 45 km/h. Den Fahrstrom liefert ein hochmodernes Lithium-Ionen-Batteriepaket (48 V). Dank einer Kapazität von 80 Ah sind Reichweiten von bis zu 100 Kilometer möglich. Aufgeladen werden kann der escooter in drei bis fünf Stunden an jeder üblichen Haushaltssteckdose. Die Ladedose dafür ist in der Front des Rollers unter einem aufklappbaren smart-Emblem untergebracht, das Ladegerät ist bereits im Roller integriert.

Im Gegensatz zu konventionellen Rollern ist der escooter mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet, die selbst bei modernen Motorrädern noch nicht häufig vorkommt. Dazu zählen zum Beispiel ein für Zweiräder adaptiertes ABS, ein in der Verkleidung unter dem Lenker integrierter Airbag sowie der Totwinkel-Assistent, der den Fahrer, etwa bei einem beabsichtigten Spurwechsel, auf ihm dicht folgende, im „toten Winkel“ der Rückspiegel aber nicht erkennbare Fahrzeuge aufmerksam macht. Wie in der Mercedes-Benz-E-Klasse blinkt in solchen Fällen ein Warndreieck im Rückspiegel auf. Damit wird eine häufige Unfallursache bei Rollern adressiert.

Zum sicheren Bremsen genügt beim smart escooter nur ein einziger Handgriff, um das Vorder- und das Hinterrad gleichzeitig zu verzögern. Bei der vorn montierten hydraulischen Scheibenbremse sorgt ABS auch bei Notbremsungen für maximale Bremswirkung. Parallel zum Vorderrad wird das Hinterrad abgebremst, allerdings nicht mechanisch, sondern elektrisch.

Diese Aufgabe übernimmt der Radnabenmotor im Hinterrad, der dort ansonsten für Vortrieb sorgt. Wird der Bremshebel betätigt, kehrt sich das Arbeitsprinzip um: Der Motor wird zum Generator, der Widerstand sorgt für die gewünschte Bremswirkung. Die dabei gewonnene Bremsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt und in der Batterie gespeichert. Die ohnehin hohe Energieeffizienz wird durch zusätzliche Solarzellen in der Front des escooter gefördert. Sonnenkollektoren unterstützen das Aufladen des Batteriepakets auch während der Fahrt.

Auch Fahrspaß zu zweit bietet der smart escooter. Möglich macht das ein ausklappbarer Sitz, der im Einsatz optisch über dem Hinterrad „schwebt“. Die zugehörigen Fußstützen für den Sozius fahren beim Ausklappen des Zusatzsitzes automatisch mit aus. Sollte der Fahrer alternativ mehr Stauraum benötigen, kann der Soziussitz durch eine Gepäckbrücke ersetzt werden.

Das Smartphone spielt beim escooter eine besondere Rolle, denn es dient als Steuer- und Kommunikationszentrale: Vor dem Start des Elektro-Rollers wird das Smartphone in eine eigens dafür entworfene Halterung in der Mitte des Lenkers eingesetzt. Damit ist es vollständig mit der smart-escooter-Technik vernetzt. Zeitgleich werden sowohl Wegfahrsperre als auch Diebstahlschutz deaktiviert und der Elektro-Roller kann gestartet werden. Die neue, weiterentwickelte smart drive kit App ermöglicht es dem Fahrer, Onlinedienste zu nutzen. (Auto-Reporter.NET/wr)

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