Pendler bevorzugen das eigene Auto und kurze Anfahrtswege

16. Oktober 2013


Allein im eigenen Auto, mit einer Anfahrt von maximal 20 Kilometern und weniger als 30 Minuten Fahrtdauer: Für Deutschlands Pendler geht auf dem Weg zur Arbeit nichts über den eigenen Wagen. Dabei schätzen sie vor allem die Flexibilität und die Privatsphäre, denn echte Fahrgemeinschaften sind eine Rarität. Andere Verkehrsmittel spielen eine Nebenrolle. Die Mehrheit der Berufspendler legt dabei kurze Anfahrtswege zurück. Langstreckenpendler mit mehr als 50 Kilometer Wegstrecke oder einer Anfahrt von mehr als einer Stunde sind deutlich in der Minderheit. Das sind Teilergebnisse der von Aral zum dritten Mal aufgelegten Kaffee-Studie mit Extrateil zur Unterwegs-Versorgung. Für die repräsentative Untersuchung wurden 1.000 Teilnehmer unter anderem nach ihren Gewohnheiten im Berufsverkehr befragt. Neben den bundesweiten Präferenzen der Studienteilnehmer lassen sich auch regionale Unterschiede in den Fahrgewohnheiten auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend belegen. Die Ergebnisse zu den einzelnen Schwerpunkten:Das Auto ist das wichtigste Verkehrsmittel: Der eigene Wagen ist das mit Abstand wichtigste Transportmittel auf dem Weg zur Arbeit. 64 Prozent aller Befragten nutzen ausschließlich das eigene Auto. Weitere 13 Prozent legen die berufsbedingten Fahrten zumindest gelegentlich im Auto eines Kollegen oder als Fahrgemeinschaft zurück. Nur 23 Prozent setzen auf den öffentlichen Personennahverkehr, gehen zu Fuß oder radeln zur Arbeit. Besonders ausgeprägt ist die Vorliebe für das eigene Auto bei den 36- bis 45-Jährigen: Von ihnen sitzen 73 Prozent täglich im eigenen Wagen. Im Regionalvergleich kommen die Autoliebhaber vor allem aus Bayern (69 Prozent), während in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nur 56 Prozent dieses Verkehrsmittel nutzen.Fahrgemeinschaften sind eher selten: Obwohl sich durch Fahrgemeinschaften die individuellen Kosten für den Pendelverkehr deutlich senken lassen, wiegen die wirtschaftlichen Vorteile den Wunsch nach Privatsphäre und den Nachteil von Umwegen und Unannehmlichkeiten offenbar nicht auf. So ist zu erklären, dass unter den befragten Autonutzern 84 Prozent allein unterwegs sind. Nur 14 Prozent fahren normalerweise in Begleitung eines Kollegen zur Arbeit und nur zwei Prozent beteiligen sich an einer echten Fahrgemeinschaft mit mehreren Mitarbeitern des gleichen Unternehmens. (Auto-Reporter.NET)

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